Fingierter Raubüberfall in Graz geklärt
45-jähriger Grazer gab vor einigen Tagen bei der Polizei an, von unbekannten Männern von hinten zu Boden gerissen und bestohlen worden zu sein.
Am 14. August wurde von einem Grazer angezeigt, dass er in der Nacht, als er zu Fuß vom Grazer Hauptbahnhof zu seiner Wohnung ging, von zwei unbekannten Männern von hinten zu Boden gerissen worden sei. In der Folge wäre ihm auf seinen Hinterkopf geschlagen und seine Wertgegenstände (Handy und Geldbörse) geraubt worden.
Erfindung. Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass der angezeigte Raub nie stattgefunden hat. Der 45-Jährige verwickelte sich im Verlauf wiederholter Befragungen in Widersprüche. Er war schließlich geständig und gab zu, den angezeigten Raubüberfall erfunden zu haben. Der 45-Jährige war zum angegebenen Tatzeitpunkt stark alkoholisiert gewesen und dadurch selbst zu Sturz gekommen. Er dürfte die fehlenden Gegenstände verloren haben.
















