Nationalratswahl: Kleinparteien kämpfen um Kandidatur
Alle Kleinparteien befinden sich im Endspurt.

Foto © AP/ArchivbildSteiermarkweit ist die KPÖ-Kandidatur bereits gesichert. In Oberösterreich und Salzburg fehlen noch Unterschriften
Um bundesweit nicht schon vor der Wahl aus dem Rennen zu sein, müssen sie bis Freitag österreichweit jeweils 2.600 Unterstützungserklärungen erhalten. Die Tatsache, dass die Unterschriften direkt im Amt getätigt werden müssen, ist den Leuten - vor allem in kleinen Gemeinden - aber oft unangenehm.
Liberale Forum und KPÖ. Nur wenige Schritte vom Ziel entfernt sind das Liberale Forum und die KPÖ. Ihnen ist das Unterschriftensammeln fast überall gelungen. Dem LIF fehlen sie nur noch in der Steiermark, der KPÖ in Oberösterreich und Salzburg.
KPÖ-Kandidatur sicher. Steiermarkweit ist die KPÖ-Kandidatur bereits gesichert. "Dank 528 Steirern, die für uns unterschrieben haben, konnten wir die steirische Liste einreichen", berichtet Landtagsabgeordneter Ernest Kaltenegger. Der steirische Spitzenkandidat, Manfred Eber, sieht dabei das letzte Wahlergebnis mit 1.9 Prozent schon in greifbarer Nähe. Dass damit wieder kein Einzug in den Nationalrat möglich ist, sieht man gelassen. "Auch bei Olympia sind viele dabei, die keine Chance auf Medaillen haben. Uns ist es wichtig präsent zu sein und auch an die übernächste Wahl zu denken", erklärt Kaltenegger.
Anders bei Fritz Dinkhauser. Ihm steht mit seiner Liste noch eine Zitterpartie bevor. Er hat erst 70 bis 80 Prozent der benötigten Unterschriften und muss in der Steiermark, Kärnten und Wien noch weiter bangen. Ursprünglich wollte er seine Kandidatur bei mangelnder Unterstützung sofort zurückziehen. Seit gestern sieht er das aber anderes. Falls nur wenige Stimmen fehlen wird er das Angebot einer Gruppe annehmen, die ihm drei Abgeordnete zur Verfügung stellen will, Damit kann er auch ohne 2.600 Unterschriften bundesweit kandidieren. Die Fraktion dieses Angebots, will er aber nicht nennen.
"Die Linken" sowie die Monarchisten werden nur in einzelnen Bundesländern auf den Wahlzetteln stehen. Gewissheit gibt es vor Freitag aber keine. Erst dann haben die Parteien eine kurze Verschnaufpause um sich daraufhin dem eigentlichen Wahlmarathon zu widmen.














