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    Zuletzt aktualisiert: 19.08.2008 um 20:39 Uhr

    Einbrecher kamen mit dem Taxi

    Grazer Polizei gelang Schlag gegen eine steiermarkweit operierende moldawische Einbrecherbande. Zwei Täter konnten auf spektakuläre Art flüchten.

    Die Grazer Polizei verkündete einen Aufklärungserfolg

    Foto © Erwin ScheriauDie Grazer Polizei verkündete einen Aufklärungserfolg

    Sinkt die Kriminalität in Österreich wirklich oder werden nur weniger Fälle angezeigt? Während diese Frage am Dienstag von Experten heiß diskutiert wurde (siehe Infokasten), ließ die Grazer Polizei Taten sprechen und verkündete einen Aufklärungserfolg. Eine moldawische Einbrecherbande, die seit Juli in der Steiermark auf Beutezug gewesen war, konnte zerschlagen werden.

    "Mosaiksteinchen zusammengetragen". Über Wochen hatten Gerhard Wernik und seine Kollegen vom Fachbereich 2 der Kripo Graz "viele kleine Mosaiksteinchen zusammengetragen" um am vergangen Samstag in den frühen Morgenstunden zum großen Schlag auszuholen. Am Grazer Lendplatz stoppte die Cobra ein Taxi, nahm den Fahrer und die vier Insassen fest. Fast gleichzeitig wurden in der Nähe zwei Wohnungen gestürmt. In einer davon traf man auf vier Verdächtige, die sofort aufs Dach flüchteten. "Ein Mann sprang zwei bis drei Meter auf eine Blechhütte, brach durch das Dach, rannte über mehrere Grundstücke und sprang dann auch noch in den Mühlgang. Er konnte entkommen", schildert Einsatzleiter Kurt Kornberger die spektakuläre Flucht eines Verdächtigen. Ähnlich konnte sich auch ein zweiter der Festnahme entziehen, die beiden anderen wurden überwältigt.

    Schadenssumme: 100.000 Euro. Nun sitzen sechs Moldawier im Alter von 17 bis 22 Jahren und der Taxilenker (23) - ein gebürtiger Türke - in Haft, nach den beiden Geflüchteten wird gefahndet. 27 Einbrüche konnte die Polizei der in zwei Zellen operierenden Bande nachweisen, doppelt so viele dürften es sein. Schadenssumme: Weit über 100.000 Euro.

    Mit den Öffis unterwegs. Die Gruppe hatte sich in Graz eingenistet, startete von dort ihre Beutezüge ins Umland: Köflach, Lannach, Gleisdorf, Leibnitz, St. Margarethen an der Raab, Fresing sind nur einige der Tatorte; Firmen, Werkstätten und Gasthäuser die bevorzugten Ziele. "Tagsüber kundschafteten sie die Objekte aus, in der Nacht schlugen sie zu", berichtet Wernik. Dass sie nicht nur mit gestohlenen Autos unterwegs waren, sondern sogar mit Bus, Zug und Taxi machte die Arbeit für die Ermittler nicht gerade einfacher.

    Arbeitsweise und Motive. Jetzt, da die Täter gefasst sind, erzählen sie der Polizei auch über ihre Arbeitsweise und Motive. "Da gibt es Honig", heißt es in Moldawien, wenn von Österreich die Rede ist. Gemeint ist damit der für das bitterarme Land weit entfernte Wohlstand. So hat die Bande einen Teil der Beute - vorwiegend Handys, Computer und Elektronik - schon in die Heimat verschickt, gestohlenes Bargeld an ihre Familien überwiesen.

    "Ausgeprägtes Fluchtverhalten". Was diese Tätergruppe von anderen unterscheide, sei auch ihr "ausgeprägtes Fluchtverhalten", sagen die Ermittler. Einmal in die Enge getrieben liefern sie sich Verfolgungsjagden ohne Rücksicht auf Verluste und schrecken vor körperlicher Gewalt nicht zurück. Auch bei der Verhaftung wurde ein Beamter verletzt.

    WILFRIED ROMBOLD

    Statistik-Streit

    Im Bundeskriminalamt ist man stolz darauf, dass es im ersten Halbjahr so wenige Anzeigen gegeben hat (rund 280.000) wie zuletzt 2001. Vor allem bei Vermögensdelikten gebe es einen starken Rückgang.

    Kriminalitäts-Forscherin Birgit Zetinigg gab gegenüber dem ORF jedoch zu Bedenken, dass der Schaden durch Vermögensdelikte steige. Außerdem könnte es sein, dass die Österreicher einfach weniger anzeigen.

    In der Steiermark kann man generell auf gesunkene Anzeigen bei Diebstahl (minus 8,8 Prozent), Einbruchsdiebstahl (minus 3,4 Prozent) und gewerbsmäßigen Diebstahl (minus 18,2 Prozent) verweisen. In Einzelbereichen - etwa Baustellendiebstähle - gibt es Anstiege.

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