Filmprojekt: Auf den Spuren des steirischen Panthers
Neues Filmprojekt zeigt steirische Geschichte als Unterhaltungsfilm.
Es ist eine "tragende" Rolle, mit der Musiker Carl Peyer nächste Woche seine Premiere als Schauspieler feiert. "Ich spiele einen Maurer und trainiere schon fleißig Steine schleppen", witzelt der Austropopper. Ob er sich dazu auch tätowieren lässt, muss von Peyers Großcousin Roland Berger erst historisch überprüft werden.
Entstehungsgeschichte von Graz. Das Filmprojekt, für das Regisseur Berger am Donnerstag in Graz die Klappe fallen lässt - die Romy-Preisträger Michael Schlamberger halten wird -, sucht europaweit seinesgleichen. Ein Jahr lang hat seine Frau Ulrike Berger, Produzentin und Kunsthistorikerin, die Entstehungsgeschichte von Graz und der Steiermark akribisch recherchiert. Warum heißt das Land Steiermark? Warum ist der steirische Panther keine schwarze Raubkatze? Warum ist das Grazer Schloss oben und die Burg unten? Nebenbei deckte die Wissenschaftlerin viele Fehler auf, die seit 150 Jahren schlichtweg immer und immer wieder abgeschrieben wurden.
Wissen vermitteln. Damit soll der Dokumentar-, Spiel- und Historienfilm "Auf den Spuren des steirischen Panthers" aufräumen und zugleich auf spannende Weise Wissen vermitteln. Berger lässt Kanonen auffahren, Explosionen nachstellen - und immer wieder wird ein kleines schwarzes Pantherchen durchs Bild huschen.
Animationsstudio. Ein Drittel der Arbeit kommt nämlich aus Daniel Bauers Animationsstudio "Shot Shot Shot", wo ein sechsköpfiges Team unterstützt von Comiczeichner Jörg Vogeltanz daran arbeitet, jene Szenen zu produzieren, die nicht nachgestellt werden können.
Besetzung. Was nicht an der steirischen Top-Besetzung liegt: Bergers Bruder Wolfram spielt einen Proviantmeister, August Schmölzer und Michael Rast zwei Hauptmänner, Markus Schirmer einen Musiker und Wolfgang Dobrowsky Major Hackher. Und Carl Peyer gestand: Er übe bereits an seinen drei Sätzen.
















