Mission: Bildung für Kambodscha
Der Grazer Alfred Steingruber leitet ein Bildungsprojekt für kambodschanische Kinder. Mit fünf Grazer Studenten wird er online von seinen Erlebnissen berichten.

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Während sich die steirischen Schüler in die Sommerferien stürzen und Urlaubspläne schmieden, plagen ihre Altersgenossen auf der gegenüberliegenden Seite der Welt ganz andere Sorgen. Unterricht ist für sie unleistbar, oft scheitert es schon am Geld für die Schuluniformen. Statt der Schulbank wartet täglich harte Arbeit am Hafen oder auf den Märkten Sihanoukvilles.
Ansiedlung. Sihanoukville, das ist die zweitgrößte Stadt Kambodschas. Eine 200.000 Menschen fassende Ansiedlung am Golf von Thailand, die der Grazer Kindergartenpädagoge Alfred Steingruber inzwischen fast so gut kennt wie seine Heimatstadt. Vor Jahren hat er für die Kinder dort spontan ein Hilfsprojekt ins Leben gerufen, das ihnen Schulbesuche und Bildung ermöglicht (siehe Bericht unten). Mit der Unterstützung der Grazer Lehrer Zdenek Janak und Irene Taucher ist in der Stadt jetzt sogar ein eigenes Zentrum entstanden, das Lehrer und Schüler zur Fortbildung nutzen.
Sommer. Im vergangenen Sommer hatten sich Janak, Taucher und Steingruber mit einer Ladung Laptops nach Kambodscha aufgemacht, um den Schülern selbst Englisch und Computerwissen beizubringen (wir berichteten). "Die Kinder wollen lernen, sie brennen sogar darauf", erzählt Taucher von ihren Erfahrungen. "In Sihanoukville entwickelt sich der Fremdenverkehr. Ohne Englisch und Computer haben die Kinder keine Zukunftschance." Morgen geht es abermals nach Kambodscha. Neben Lehrmaterial hat Steingruber diesmal fünf Grazer Sportstudenten im Gepäck. Gemeinsam mit Tauchers Sohn Christian werden sie den kambodschanischen Schülern ein Freizeitprogramm zusammenstellen. Von der Grazer Uni wird der mehrwöchige Aufenthalt in Sihanoukville als Praktikum akzeptiert.
















