Wiegele fiel bei BA-GolfOpen zurück - Auch Brier schaffte Cut
Wiegele ist vor dem Schlusstag Elfter. Inder Singh führt nach der 63er-Runde souverän. 15 Österreicher sind bereits out.

Foto © GEPAMarkus Brier schaffte Cut
Martin Wiegele hat seinen Sensationslauf bei den Bank-Austria Golf Open nicht ganz fortsetzen können. Der nach dem ersten Tag dank einer 64er-Runde führende Österreicher spielte am Samstag eine 71er-Runde und fiel damit vor dem Schlusstag der wegen Regens auf drei Runden verkürzten Open mit 135 Schlägen auf Platz elf zurück. Auch Fontana-Lokalmatador Markus Brier schaffte als 47. den Cut, die restlichen 15 Österreicher schieden hingegen aus.
Wiegele zufrieden.
"Ich bin sicher nicht so in den Lauf gekommen wie am Freitag", gab Wiegele zu, war aber mit seinem Spiel dennoch zufrieden. "Der Unterschied waren lediglich die Putts, die nicht so gefallen sind wie am Tag davor", zeigte sich der 29-jährige Steirer für den abschließenden Sonntag durchaus zuversichtlich. "Es kann da schon wieder ganz anders aussehen", so der Grazer.
Acht Schläge Rückstand.
Auf den nach zwei Tagen mit 127 Schlägen und 15 unter Par führenden Inder Jeev Milkha Singh hat Wiegele zwar schon acht Schläge Rückstand, der Asiate mit dem exzentrischen Schwung lag aber nach einer 63er-Runde seinerseits gleich vier Schläge vor dem Engländer Simon Wakefield ziemlich einsam in Front. "Selbst er hat das Turnier aber noch nicht gewonnen. Man kann jeden Tag daneben hauen, aber auch eine ganz tiefe Runde wie ich am Freitag spielen. Vielleicht gelingt es mir am Sonntag nochmals", hoffte Wiegele.
Fahrt fortgesetzt.
Singh hatte seine Traumrunde als Flightpartner von Darren Clarke und Markus Brier hingelegt. "Er ist derzeit der Chef hier", gestand Brier, im Fontana vor zwei Jahren selbst der große Sieger, neidlos ein. Der 39-jährige Wiener setzte am Samstag seine Fahrt auf der Hochschaubahn fort, machte gleich sieben Birdies u.a. durch zwei Doppelbogeys ausgerechnet auf den leichtesten zwei Spielbahnen zunichte und kam mit nur einer 70er-Runde ins Clubhaus. "Sowas darf an sich nicht passieren. Derzeit ist es bei mir echt ein mühsames Geschäft", gab sich Brier, der als 47. bei 138 Schlägen hielt und schon elf Strokes Rückstand auf Singh hatte, selbskritisch.
Cut geschafft.
Immerhin schaffte der Wiener bei seinem mit 1,3 Mio. Euro dotierten Heimturnier erstmals seit langem wieder den bei zwei unter Par liegenden Cut. Das gelang den übrigen 15 Österreichern in der Heimat nicht. Auf der Strecke blieb mit Florian Prägant nicht nur der dritte Tour-Österreicher sondern mit Bernd Wiesberger auch ein weiterer Jungpro. Beide hatten am Freitag mit Runden von 68 bzw. 69 Schlägen stark vorgelegt, scheiterten am Ende doch. Wiesberger um nur einen Schlag.
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