Gebäude der TU Graz wegen Explosionsgefahr geräumt
Wasserstoffleitung in einem Gebäude der TU Graz in der Inffeldgasse war gebrochen. Bei dem Unfall wurde niemand verletzt.
In einem Gebäude der Technischen Universität Graz ist
am Freitagvormittag eine Wasserstoffleitung gebrochen, weshalb das
Gebäude evakuiert wurde. 40 bis 50 Bedienstete und Studenten mussten
das Objekt rasch verlassen, wie ein Polizist gegenüber der APA
erklärte. Explosionsgefahr bestand nur unmittelbar nach dem Brechen
der Leitung - laut Polizei werde bei durch Sensoren gemessener
erhöhter Konzentration die Zufuhr unterbrochen und automatisch die
Feuerwehr verständigt.
Wasserstoff abgepumpt.
Der Alarm ging bei der Polizei und der Berufsfeuerwehr gegen 9.50
Uhr ein. Von der Exekutive wurde in der Folge das TU-Gebäude in der
Inffeldgasse geräumt, die Evakuierten warteten auf der Straße die
weitere Entwicklung ab. Die Berufsfeuerwehr war mit 22 Mann und sechs
Fahrzeugen im Einsatz, der ausgetretene Wasserstoff wurde abgepumpt.
Eine letzte Messung der eventuell noch verbliebenen Konzentration im
Gebäude sollte ergeben, ob man es freigeben könne, so ein Polizist.
Explosionsgefahr gebannt.
"Die unmittelbare Explosionsgefahr nach dem Austreten war rasch
gebannt", so Revierinspektor Wolfgang Grein. Nach der Frei- bzw.
Übergabe des Gebäudes in die Verantwortung des
Sicherheitsbeauftragten der TU werde entscheiden, was weiter zu
geschehen habe.

















