Bombenschnüffler bei der Euro
Spürhunde unterstützen die Sprengstoffexperten bei ihrer Arbeit.

Foto © APASpürhunde bei ihrem Einsatz
Die Polizei rüstet sich auf allen Ebenen für die Fußball-Europameisterschaft. Neben Ordnungspolizei und der Einsatzeinheit (EE) werden auch Sprengstoffexperten im Einsatz sein. Bei der steirischen Polizei gibt es neun speziell geschulte Beamte, sogenannte SKOs (Sachkundige Organe).
Bundespolizei unterstellt. Diese Polizisten sind zwar in den Normalbetrieb eingebunden, in Sachen Sprengstoff sind sie aber direkt dem Bundeskriminalamt unterstellt. "Wir können also über die Grenzen hinaus eingesetzt werden", betonen Bernhard Steinhauer (Polizei Flughafen) und Kurt Fenz (Polizeiinspektion Graz-Lendplatz). Dieses System sei auch während der Europameisterschaft von Vorteil. "Dort, wo wir benötigt werden, stehen wir zur Verfügung." Und: Die Bomben-Polizisten sind dabei nicht allein, sieben Sprengstoff-Spürhunde helfen ihnen bei der nicht ungefährlichen Arbeit. "Unsere Hunde sind so ausgebildet, dass sie alle Sprengstoffe dieser Welt aufspüren können", versichert Steinhauer.
Ausrüstung. Auch bei der Ausrüstung mangelt es nicht, wie Major Rene Kornberger bestätigt: "Wir haben brandhemmende Overalls, einen Koffer mit Werkzeug, einen Splitterschutzanzug und ein Röntgengerät zur Verfügung." Es sei nicht Aufgabe der SKOs, Bomben zu entschärfen, "unsere Aufgaben sind das Erkennen und Behandeln von verdächtigen Gegenständen. Wenn es sich um eine Bombe handelt, wird der Entschärfungsdienst angefordert."
Präventiv. Während der Europameisterschaft werden die Spezialisten auch präventiv tätig sein. Oberst August Feyerer von Landespolizeikommando: "Unter anderem werden wir Sperrbereiche durchsuchen
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Sprengstoffexperte im EinsatzFoto © APA
















