Grazer Mautspezialist Efkon erhält zwei Millionen-Auftrag
160.000 Mautkästchen sollen in die Türkei geliefert werden.

Foto © EfkonInfrarot-Lkw-Maut kommt von Efkon
Der steirische Mautspezialist Efkon hat einen Großauftrag in der Türkei an Land gezogen: Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, sollen noch im laufenden Jahr rund 160.000 Mautkästchen für die elektronische Erfassung von Fahrzeugen produziert werden. Vorstand Helmut Rieder erklärte, dass man sich über den Auftrag besonders freue, da man "damit ein Monopol von Mitbewerber Kapsch TrafficCom gestürzt" habe.
Instanbul. Mit den sogenannten Mikrowellen-Tags werden Pkw automatisch erfasst und die Bezahlung der Maut errechnet. Autofahrer müssen dadurch nicht mehr anhalten, wodurch ein besserer Verkehrsfluss für eine geringere Belastung der Umwelt sorgen soll. Vor allem im Großraum Istanbul am Bosporus-Übergang habe sich die Luftqualität wegen des vermehrten Verkehrsaufkommens verschlechtert.
700 Mitarbeiter. Efkon stellt elektronische Zahlsysteme im Verkehrsbereich sowie intelligente Verkehrssteuerungssysteme her. Im Jahr 2007 erwirtschaftete das Unternehmen mit rund 700 Mitarbeitern und Sitz in Graz-Andritz einem Umsatz von rund 70 Millionen Euro. Efkon ist in Verkehrstelematik-Segmenten wie elektronischer Mauteinhebung, Verkehrsleit- und Verkehrslenksysteme sowie hochwertige Überwachungssysteme und Verkehrstelematik tätig.
Features
Section Control
In Österreich hat Efkon u.a. die "Section Control"-Anlagen konzipiert. Für die heimische Lkw-Maut liefert Efkon der Asfinag bis zu 500.000 Go-Boxen zu. Die Grazer Firma ist außerdem einer der Hauptlieferanten für die deutsche Lkw-Maut.















