Auch Vanek bei den 99ers
99ers holen Zdenek Vanek, Vater von NHL-Star Thomas, als Jugendkoordinator ins Boot. Peter Znenahlik soll Junge heranführen und es gibt auch einen Konditionstrainer.

Foto © GEPAZdenek Vanek
Die Bemühungen der 99ers um professionellere Strukturen nehmen immer konkretere Formen an und sind schon längst dem Status reiner Lippenbekenntnisse entwachsen. Der jüngste Streich ist die Verpflichtung von Zdenek Vanek, dem Vater von NHL-Star Thomas Vanek. Vanek senior, der seit Jahren auch eigene Jugendcamps betreibt, hat früher selbst aktiv Eishockey gespielt (unter anderem bei Zell am See) und soll sich bei den 99ers als Jugendkoordinator zusammen mit Jürgen Bedits um die Nachwuchsarbeit kümmern.
"Name unbezahlbar".
"Zdenek ist ein bekannter Fachmann, der perfekt mit der Jugend arbeiten kann und der mit den verschiedenen Nachwuchsmannschaften auch immer wieder aufs Eis gehen soll. Dazu ist allein sein Name ohnehin unbezahlbar für das Image", erklärt 99ers-Geschäftsführer Michael Feiertag. Außerdem erhofft man sich so auch die Hilfe von Thomas Vanek bei der Spielersuche.
Thomas Vanek als Insider.
"Wenn es gute Leute gibt, die in Nordamerika den Sprung in die NHL knapp verpassen, aber für uns interessant wären, kann uns Thomas als Insider, der hautnah dabei ist, sicher Bescheid geben", so Feiertag. Geklärt ist mittlerweile aber auch die genaue Funktion von Peter Znenahlik. Der soll nicht nur als sportlicher Berater fungieren, sondern auch im Scouting-Bereich arbeiten und dazu ein Bindeglied zwischen Nachwuchs und Kampfmannschaft sein.
Alte Fehler vermeiden.
"Zwischen der Jugend und der obersten Liga liegen Welten. Znenahlik soll sich speziell um jene Jungen kümmern, die auf dem Sprung in die Kampfmannschaft sind. Er soll mit ihnen Extra-Einheiten auf dem Eis einlegen, sie behutsam heranführen. Wir wollen nicht wieder so viele Junge verlieren, wie in der Vergangenheit", erläutert Geschäftsführer Feiertag. Außerdem neu: Jugendtrainer Bedits, der schon in den letzten Jahren das Sommertraining geleitet hat, wird die Zusatzfunktion eines Konditionstrainers bei der Kampfmannschaft übernehmen.
Transfers.
An der Transferfront sucht man intensiv nach einem Goalie (ein Kandidat ist noch in der AHL im Play-off-Einsatz), einem spielstarken Verteidiger und einem Center-Stürmer, wobei diese Positionen alle mit Legionären besetzt werden sollen. In allen drei Fällen gibt es bereits konkrete Verhandlungen. Je ein weiterer Stürmer und Verteidiger sollen zu einem späteren Zeitpunkt noch folgen.













