Graz: Georgier drohte sich auf Hochhaus anzuzünden
Asylwerber wollte Verlegung nach Semriach verhindern. Er kletterete über Gerüst auf Grazer Hochhaus und überschüttete sich mit Benzin.

Foto © Kerstin Kemmer/HandyfotoGeorgier drohte in Graz von Hochhaus zu springen
Wieder einmal drohte in Graz ein Asylwerber, der abgeschoben werden sollte, mit Selbstmord.
Einsatz. Am Freitagnachmittag stand ein Georgier plötzlich auf einem Hochhaus an der Ecke Wielandgasse/Radetzkystraße und drohte, von dem Gebäude zu springen. Zudem hatte sich der Mann selbst mit Benzin übergossen und hielt ein Feuerzeug in der Hand. Er drohte zu springen bzw. sich anzuzünden und wollte so seine geplante Verlegung in ein Semriacher Asylwerberheim verhindern. Der Polizei-Großeinsatz zog viele Schaulustige an und sorgte für Verkehrsbehinderungen am Joanneumring.
Verhandlung geglückt.
Schließlich gelang es der Verhandlungsgruppe Süd (Eduard Hamedl, Herbert Fuik), den 27-jährigen Mann nach zwei Stunden zur Aufgabe zu bewegen, indem man ihm einen Kompromiss anbot. Der Georgier wurde wieder in die Sigmund-Freud-Klinik eingeliefert, aus der er erst gestern entlassen worden war. Denn er hatte bereits zweimal mit ähnlichen Aktionen für Aufsehen gesorgt.
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Stau rund um das HausFoto © Handyfoto















