"Schattige Filme": Grazer Parabel als Gegenfestival zur Diagonale
Gruppe "Drahtseilakt" hat bis 12. April abgelehnte Filme im Programm.

Foto © Stefanie EggerNach der Vorführung gibt es eine Diskussionsrunde
Als eine Art Gegenfestival zur Diagonale zeigt die
Grazer Gruppe "Drahtseilakt" mit dem Projekt "Parabel" seit Dienstag
täglich Filme, die bei der Diagonale nicht aufgenommen wurden. Diese
Filme stehen im "Schatten" der Diagonale, weshalb der diesjährige
Schwerpunkt auf "Schatten" und "aus dem Schatten treten" liegt. Die
Homepage weist darauf hin, dass "gegen" aber "nicht bloß dagegen,
sondern vielmehr dahinter, davor oder aber darüber hinaus" hieße. Die
Parabel verstehe sich als "Festival der Ablehnung".
Diskussionsrunde. Vom 1. bis zum 12. April sind mehrmals wöchentlich - unter einer
gemeinsamen Kategorie wie z. B. "Junger Film" oder "Experimentaler
Film" zusammengefasste - Kurzfilme zu sehen. Nach der Vorführung gibt
es eine Diskussionsrunde, um einen Erfahrungsaustausch zu
ermöglichen. Die Veranstalter sehen sich dabei als Förderer von
jungen Filmemachern, die noch keinem professionellen Umfeld
ausgesetzt werden sollen. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit der
K.I.F.I. (=Kinder- und JugendFILMwerkstatt). Filme von
österreichischen Nachwuchsregisseuren sind unter anderem "Die
schnelle Anne", "Der Film vom Anderssein" und "One Cigarette" sowie
der Nachwuchs-Spezial-Film "[i]amok".
Nationale und internationale Künstler. Zusätzlich gibt es auch Beiträge von nationalen und
internationalen Künstlern aller Sparten wie Musik oder Bildende Kunst
sowie vier Theaterstücke, die unter dem Motto "Aus dem Schatten
geworfen" ein Stück Welt vermitteln sollen. Vier Darsteller spielen
unter der Regie von Thorsten Zerha Kurzstücke, die von der Welt des
Schattens handeln. Die Filme werden im Tanz &
Theater Zentrum Graz in der Viktor-Franz-Straße 9 vorgeführt.

















