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Zuletzt aktualisiert: 21.03.2008 um 09:58 Uhr

Marko Stankovic: "Ich will kein Großmaul sein"

Joker Marko Stankovic weist auf seine Effektivität hin und will seinen Stammplatz zurück erobern. Mark Prettentahler hat neues Selbstvertrauen getankt.

Marko Stankovic, der Sturm-Joker

Foto © GEPAMarko Stankovic, der Sturm-Joker

In den gestrigen Morgenstunden - um etwa 5.30 Uhr - kletterten die Sturm-Kicker aus dem Bus. Müde, geschafft und trotzdem glücklich. Mit dem 2:1-Erfolg in Altach zählen die Grazer neben Rapid nicht nur zu den Gewinnern der 30. Bundesliga-Runde, sondern verbesserten mit den drei gewonnen Punkten auch ihre Ausgangsposition für einen etwaigen internationalen Startplatz.

International. Während ein Gros der Kicker auf den dritten Tabellenplatz und somit auf eine UEFA-Cup-Teilnahme schielt, wäre der Trainer auch mit Platz vier (UI-Cup) zufrieden. "Holen wir über 50 Punkte, wäre das ein sensationelles Saisonergebnis", wiederholt sich Franco Foda und weist auf die schwierigen klub-internen Zeiten hin, die nicht all zu lange her zurückliegen. Seine Aussage versteht der Deutsche auch nicht als Understatement, um Druck von der Mannschaft zu nehmen. "Nein, wir haben viel erreicht und schauen jetzt von Spiel zu Spiel", stellt der Sturmcoach klar. Die kleine Krise - die es nach Ansicht von Foda gar nicht gegeben hat, weil nicht die Mannschaft schlecht gespielt habe, sondern andere Umstände zu den Niederlagen geführt hätten, ist also überwunden.

Der effektivste Angreifer. Auch deshalb, weil ein Duo sowohl im Heimspiel gegen Ried (2:0) als auch am Mittwoch in Altach (2:1) sich artig in die Torschützenliste eingetragen hat. Marko Stankovic strotzt nach seinen Saisontreffern sechs und sieben voll Selbstvertrauen. "Wenn ich meine Chance bekomme, muss ich diese hundert Prozent nützen. Und das habe ich auch getan, wie man sehen konnte. Ich bin kein Großmaul, sondern kann mich richtig einschätzen. Derzeit bin ich sehr gut drauf", sprudelt's aus dem Goalgetter heraus. Ganz unrecht hat der 22-Jährige nicht. Mit sieben Treffern in 1290 Spielminuten ist Stankovic derzeit der effektivste Angreifer der Grazer. Auch wenn Vater Dejan, ehemaliger Bundesliga-Spieler, zu seinem Sitzfußball-Treffer in Altach meinte: "Ich hätte den gleich hinein getan."

Neues Selbstvertrauen. Ein anderer Schwarz-Weißer hat seine bislang gut versteckte Torgefährlichkeit im Auswärtsspiel gegen Rapid bereits angekündigt und gegen Ried sowie in Altach unter Beweis gestellt. Mark Prettenthaler erzielte seine ersten beiden Saisontreffer. "Wenn's laft, dann laft's", jubelte er und ist "sehr froh, all seine Rückschläge (Anm.: Verletzungen) gut überstanden" zu haben. Mit dem jetzigen Selbstvertrauen ist sei viel möglich. "Legen wir eine kleine serie hin, ist der dritten Tabellenplatz noch möglich, sind sich Prettenthaler und Stankovic einig.

PETER KLIMKEIT

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