Gemeinderatswahl Impressionen aus dem Rathaus

ÖVP und FPÖ legten zu, KPÖ bleibt zweitstärkste Kraft, SPÖ und Grüne rittern noch um Platz vier, NEOS schaffen Einzug ins Stadtparlament.

222.856 Grazerinnen und Grazer waren am 5. Februar zur Wahl aufgerufen. 115.486 Stimmen wurden insgesamt abgegeben - 113.743 davon waren gültig. Am Montag werden noch die 13.626 Wahlkarten ausgezählt, die immerhin 6,11 Prozent der Wahlberechtigten ausmachen.

(c) Jürgen Fuchs (FUCHS Juergen)

 Die SPÖ liegt nach laut vorläufigem Endergebnis (ohne Briefwahl) bei 10,10 (- 5,2)%. SPÖ-Spitzenkandidat Michael Ehmann räumte ein, dass ein Minus "natürlich enttäuschend" sei. "Es war einfach zu kurz Zeit." Auf die Frage, ob er bleibe, meinte er: "Ja, selbstverständlich." 

(c) Stefan Pajman

... die FPÖ schaffte 16,30 (+ 2,50)%.  Überrascht zeigte sich der FPÖ-Spitzenkandidat über den Zugewinn der ÖVP: "Bei den Grünen und der SPÖ waren die Stimmenverluste nicht überraschend. Die ÖVP aber ist am ganzen finanziellen Desaster der Stadt schuld. Ich verstehe nicht, wie man diese Arbeit auch noch belohnen kann", hob Mario Eustacchio hervor.

(c) Jürgen Fuchs (FUCHS Juergen)

Die ÖVP kommt auf 37,70 (+ 3,90)%. Somit würde sich Schwarz-Blau rechnerisch ausgehen. Bürgermeister Siegfried Nagl hat mit "tiefster Dankbarkeit" auf das Wahlergebnis reagiert. Er sei dankbar, "dass Menschen mir wieder das Vertrauen ausgesprochen haben": "Ich weiß, was das für eine Verantwortung bedeutet." LH Hermann Schützenhöfer (ÖVP) meinte: "Heute ist der Tag des Siegfried Nagl.

(c) Jürgen Fuchs (FUCHS Juergen)

Die KPÖ bleibt zweitstärkste Kraft mit 20,40% (+0,5). "Ich freu mich riesig, ich bin überglücklich", sagte Kahr vor Journalisten. Sie erfüllte ihr Wahlziel, gewann dazu und verteidigte den 2012 errungenen Platz zwei gegen die FPÖ. 

(c) Stefan Pajman

Bei den Grünen, 10,20 (-1,90)%, herrschte kaum verhohlene Enttäuschung. Für sie fiel das Ergebnis "anders aus, als wir es uns erhofft haben", so Spitzenkandidatin Tina Wirnsberger.

(c) Ballguide Nicholas Martin

Niko Swatek hat als jüngster Spitzenkandidat der Graz-Wahl am Sonntag den Einzug für die NEOS mit knapp vier Prozent in den Gemeinderat geschafft. Der Student hatte vor allem die Zielgruppe unter 30 ins Auge gefasst. Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP) bot er sich als Partner in Bildungsfragen an: "Wir haben Lösungen, Sie das Geld." 

(c) APA/ERWIN SCHERIAU (ERWIN SCHERIAU)
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tannenbaum
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Lesenswert?

Der Höhenflug der FPÖ wurde endlich gestoppt! Danke Graz! Die Menschen haben endlich erkannt, dass diese Partei nur heiße Luft produziert!

Antworten

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