Bezirkstour Das wünscht sich St. Leonhard

Heute hat uns die Bezirkstour nach St. Leonhard geführt. Der Bezirk besticht durch eine hohe Lebensqualität, doch es gibt auch Kritikpunkte, vor allem die Straßenbahnen und Parkplätze betreffend. Eine ausführliche Zusammenfassung lesen Sie am Sonntag in der Kleinen Zeitung.

Elisabeth Caloud: "Die Situation bei der Haltestelle Reiterkaserne der Linie 7 ist problematisch, weil hier zeitweise massenhaft Leute zusteigen. Hier kommen zwei Studentenheime, die NMS, das Seebachergymnasium, die Ursulinen und viele Wohneinheiten zusammen und es wird weiterhin gebaut. Eine zusätzliche Haltestelle auf Höhe Rembrandtgasse würde das entschärfen.
Ich bin in St. Leonhard groß geworden und liebe den Bezirk. Toll ist, dass man überall schnell zu Fuß hinkommt."

Jürgen Fuchs

Reingard Schmid-Pottlacher: "Die Linie 7 erzeugt auf Höhe der Haltestelle Reiterkaserne Erschütterungen, die in unserem Haus einem Erdbeben der Stärke drei entsprechen. Die Holding hat den Kommunikationshahn diesbezüglich abgedreht. Einfach ausziehen kann und will ich nicht, das Haus ist seit Generationen in Familienbesitz, es wohnen auch die Töchter mit kleinen Kindern hier. Ich bin zwar klar für den öffentlichen Verkehr, aber hier muss etwas gemacht werden.
Ansonsten ist St. Leonhard wunderschön, wir haben hier alles was man braucht. Was wir noch wünschen würden, wären mehr Kinderspielplätze."

Jürgen Fuchs

Grete Preininger: "Ich bin sehr oft am Kaiser-Josef-Platz, das ist mein Lieblingsplatz. Die Atmosphäre ist sehr schön – nicht nur der Markt, sondern auch die Cafés und Geschäfte drum herum gefallen mir sehr gut."

Jürgen Fuchs

Werner Scherr (Marktfahrer): "Ich hätte gerne ein WC am Platz, das wäre nicht nur für uns, sondern auch für die Kunden praktisch. Der Asphalt gehört auch einmal hergerichtet. Bei den kaputten Kastanienbäumen hat es eine Zeitlang gedauert, bis etwas passiert ist, aber sie wurden dann alle ersetzt. Ich hoffe, sie werden gut wachsen."

Jürgen Fuchs

Karl Meschek: "Generell fällt mir auf, dass es weniger Bankerl gibt als früher. Ich glaube, da gab es ein Problem mit dem Vandalismus, deshalb haben sie viele weggeräumt. Jetzt muss man schon immer vorausdenken, wo man wieder eines findet, wenn man unterwegs ist."

Jürgen Fuchs

Alex Danner: "Es ist schön, dass es nun das "Kistl" als Theater weiter geben wird. Es belebt den Bezirk auf jeden Fall kulturell. Es könnte mehr Treffpunkte im Bezirk geben, so wie es früher einmal der Schillerhof war."

Jürgen Fuchs

Lotte Hölbling: "Ich wohne sehr gern in Leonhard, die Nahversorgung ist gut, Ärzte, Schulen, Kinderbetreuung, Geschäfte, Markt – das kann man hier alles gut zu Fuß erreichen. Es überwiegt eindeutig das Positive. Weniger gut ist, dass die Mietpreise relativ hoch sind und die Merangasse und die Plüddemanngasse immer verstopft sind. Die Frage, ob der Ostgürtel kommt, oder nicht, bereitet manchen Sorgen."

Jürgen Fuchs

Auch einige Vertreter der Bezirkspolitik meldeten sich zu Wort.

Jürgen Fuchs

Dietrich Netzas: (Obmann Seniorenbund und Bezirksrat ÖVP): "Die Parksituation ist jetzt schon furchtbar und man nimmt uns auch immer mehr Parkplätze weg."

Jürgen Fuchs

Andreas Nietsche (Stv. Bezirksvorsteher KPÖ, zweiter v. l.): "Die Arbeit im Bezirk funktioniert sehr gut, hier sind alle Parteien bemüht, gemeinsam Lösungen zu finden. Problematisch sind die steigenden Wohnkosten."

David Kriebernegg  (Kandidat der Grünen, dritter v. r.): "Wir wollen sichtbar machen, was der Bezirk alles zu bieten hat. Wichtig wäre auch die Öffis attraktiver zu gestalten und das Verkehrsaufkommen zu reduzieren.

Jürgen Fuchs

Julia Jeschek-Zöhrer (Grüne Bezirksrätin): "Der Bezirk ist sehr innerstädtisch und lebenswert. Ein Minuspunkt ist natürlich der starke Verkehr zum Beispiel in der Merangasse."

Jürgen Fuchs

Daniel Schroll (Bezirksrat, SP): "Für mich macht den Bezirk das noch vorhandene Grün und die alten Bausubstanzen, die sich mit Neuem verbinden. Problematisch ist die zunehmende Verbauungsdichte, es wäre wichtig, dass das auf sozial verträgliche Weise geschieht."

Jürgen Fuchs

Daniela Fruhmann, SPÖ: "Es gibt keine wirklichen Treffpunkte im Bezirk. Der Tegetthoffplatz, der ja sehr groß, aber ungenützt ist, würde sich da anbieten."

Jürgen Fuchs
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