Bezirkstour - Ries Der Stadtrand im Wandel

Die Bezirkstour führte uns heute nach Ries. Das sagen die Bewohner aus den Ortsteilen Ries, Stifting und Ragnitz zu ihrem Bezirk. Eine ausführliche Zusammenfassung der Bezirkstour finden Sie am Sonntag in der Kleinen Zeitung.

Angelika Fromm: "Bei uns ist eine 30er-Zone mit Einfamilienhäusern mit viel Grund, damit ist es da sehr grün. Ich denke es ist einer der besten Wohngegenden in Graz. Schule und Kindergarten sind auch sehr gut gelegen und wir sind wirklich zufrieden mit diesen Einrichtungen. Wir identifizieren uns eher als Rieser, weniger als Grazer. Uns passt hier alles, wir sind dankbar für den Wohlstand."

Nadine Grün

Maria Voller: "Ich bin seit 1987 hier und finde, es ist ein sehr schöner und angenehmer Bezirk. Die Anbindung an den öffentlichen Verkehr ist gut. Was mir weniger gefällt ist, dass viele Einfamilienhäuser und Villen abgerissen und durch Wohnblöcke ersetzt werden. Dadurch verliert der Bezirk seinen Charakter."

Nadine Grün

Fritz Peter Rinnhofer: "Was im Bezirk fehlt sind Gasthäuser. Ein neues hat zwar jetzt aufgesperrt, aber früher gab es viel mehr Lokale. Natürlich wohnt es sich schön hier, aber man hat halt keine städtische Kultur."

Nadine Grün

Andreas Buyer: "Ich bin im Dezember hier an den Stadtrand gezogen, um raus aus der Innenstadt zu kommen, nicht zuletzt weil ich am Land aufgewachsen bin. Der Radweg ist super, auch wenn manche Wege jetzt etwas länger sind. Auch sonst bin ich mit der Infrastruktur sehr zufrieden, bis jetzt habe ich nichts an Ries auszusetzen."

Nadine Grün

Heidelinde Schantl: "Ich bin sehr zufrieden mit der Wohnqualität. Hier ist man schon fast am Land, es gibt sogar noch Bauernhöfe. Da kauft man Biomilch und Eier – das kann man meist nicht einmal, wenn man in einer Kleinstadt wohnt.
Ich schätze es, dass es bei der Kirche ein Haus der Begegnung gibt mit einem großen Angebot an Veranstaltungen. Das wird von vielen Menschen getragen und angenommen."

Nadine Grün

Auch Vertreter der Bezirkspolitik suchten das Gespräch, hier im Bild: Wolfgang Renner (VP-Bezirksrat). Seine Ziele Betreffen unter anderen den Verkehr: "Problematisch ist das zu den Stoßzeiten, wir haben drei Einzugsstraßen, die davon betroffen sind. Die Linie 77 müsste öfter fahren. Derzeit muss man überfüllte Busse und lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Eine P+R-Anlage beim Sportplatz wäre hilfreich, das werden wir weiterhin verfolgen."

Weiters kritisiert Rinner die starke Bebauung: "Was uns Sorge bereitet, ist die steigende Dichte, in Siedlungen mit Ein- und Zweifamilienhäusern werden überdimensionierte Wohneinheiten gebaut."

Nadine Grün

Elke Frölich (Bezirksvertreterin, VP): "Ich wohne am Ende vom Stiftingtal, das ist eine wunderschöne Gegend. Was uns fehlt, ist ein praktischer Arzt. Wo der Kindergarten war, wird gerade umgebaut, es gibt Gerüchte wonach da ein Spar gebaut wären sollte. Das wäre sehr gut für Stiftingtal. Derzeit muss man zum Einkaufen relativ weit fahren. In Stifting haben wir den 64er, der funktioniert gut. Am Anfang gab es zwar oft Verspätungen, das hat die Holding aber in den Griff gekriegt. Dadurch braucht man nicht unbedingt ein zweites Auto."

Nadine Grün

Florian Zdarsky, SPÖ-Bezirksrat: "Der Bezirk hat ländliches Flair. Wenn es ein Problem gibt, dann dass die Anbindung an den öffentlichen Verkehr vor allem auf die Ries zu wünschen übrig lässt. Unser Publikumsmagnet im Bezirk ist zweifellos das Ragnitzbad."

Nadine Grün

Was Passanten in Ries sonst noch anmerkten:

„Die Riesstraße ist für Fußgänger und Radfahrer gefährlich. Unsere Kinder lernen leider von Anfang an, dass man ein Auto braucht, um wohin zu kommen.“

„Dort wo es überhaupt einen gibt ist der Gehsteig in der Riesstraße zu schmal, außerdem wird er oft nicht geräumt.“

Nadine Grün

Was Passanten in Ries sonst noch anmerkten:

"Es gibt zwar Busse in die Ragnitz und ins Stiftingtal, aber wenn man auf der Ries wohnt ist man in Sachen Öffis aufgeschmissen.“

„Leider kommt es zunehmend vor, dass Grundstücksbesitzer Wege absperren, die schon ewig als Spazierwege genutzt wurden. Oft steht man dann an oder muss weite Umwege machen. “

Nadine Grün
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gerry2kzf
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Das ist ganz verständlich

In diesem Bezirk gibt es kaum "Flüchtlinge", die von Nagl immer wieder willkommen geheißen werden, da er Wähler braucht, die den Geldverschwender wählen. Siehe Murgondel, siehe U-Bahn. Gott sei Dank sind diese Pläne nur im Hirn von Nagl und Malik.

Antworten

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