Nicht nur das Feuerwerk9 Verbote, an die sich die Grazer halten sollten

Das Böller-Verbot ließ die Wogen hochgehen. Doch in Graz gibt es noch andere Verbote, die teils für viel Diskussionsstoff sorgten.

© ballguide/Nicholas Martin
 

Dass es zu Silvester keine Feuerwerke in Graz geben darf, ignorierten viele Bürger zum Jahreswechsel zwar - trotzdem entbrannte in den sozialen Netzwerken die Diskussion über Sinn und Unsinn des Verbotes. Tatsächlich ist das zugrundeliegende Gesetz keine Grazer Erfindung, sondern stammt vom Bundesgesetzgeber. Das Pyrotechnikgesetz gilt nämlich in ganz Österreich - damit sind Feuerwerke in Ortsgebieten grundsätzlich untersagt. Mit der ausdrücklichen Ausnahme, dass Bürgermeister in ihrer Gemeinde die bunten Lichtspiele für einige Zonen erlauben dürfen.

Abseits dessen wurde in Graz in den letzten Jahren oft und viel über Verbote diskutiert. Aber nicht immer finden sich die Ideengeber im Grazer Rathaus, sondern mitunter auch in der Landes- oder eben Bundesregierung. So sorgte über das feinstaubbedingte Verbot für Laubbläser in der ganzen Steiermark im Herbst 2014 für Kontroversen.

Sehr wohl aus Graz stammen die Ideen für das Verbot zur Fütterung von Tauben, das Grill-Verbot in Parks oder das Verbot für das Fahrradfahren in Stadtpark, Herrengasse und Sporgasse. Außerdem ist das Slacklinen in mehreren Parks untersagt. Genauso wie Alkohol in weiten Teilen der Innenstadt (unter anderem Hauptplatz, Albrechtgasse und Hans-Sachs-Gasse) und auf den Straßen im Univiertel sowie das Schlafen auf Parkbänken.

2013 führte die Stadt außerdem ein aufsehenerregendes Gebot ein, dass das Telefonieren in den Öffis einschränken soll. Verboten ist das nicht offiziell, dennoch wollte das offizielle Graz seinen Bürgern so mehr Ruhe in den öffentlichen Verkehrsmitteln vermitteln.

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Am Besten wäre es, wenn ALLES verboten ist!

...was nicht ausdrücklich erlaubt ist.

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