AusgeforschtKellner verfolgte Zechpreller und wurde fast Raubopfer

17-jähriger Syrer soll Grazer Kellner mit Raub gedroht haben. Zuvor war er die Zeche schuldig geblieben. Nun sitzt der Verdächtige in Haft.

© KLZ/Gernot Eder
 

Wegen versuchten schweren Raubes sitzt ein in Graz wohnhafter Syrer in der Justizanstalt Graz-Jakomini. Der 17-Jährige soll einen Kellner bedroht haben, nachdem dieser ihn im Grazer Stadtpark zur Rede gestellt hatte. Zuvor war der Verdächtige nämlich die Zeche in einem Lokal schuldig geblieben.

Der Vorfall, den die Raubermittler des Grazer Stadtpolizeikommandos nun klären konnte, hatte sich bereits Ende Oktober ereignet. Der Syrer hatte in der Nacht auf den 29. Oktober in einem Lokal nahe des Stadtparks mit Freunden getrunken und soll dann ohne zu zahlen gegangen sein. Der geschädigte Kellner (35) verfolgte den Zechpreller und holte ihn nach wenigen hundert Metern ein.

Schlüsselbund für Messer gehalten

Da soll der der 17-Jährige seinen Schlüsselbund aus der Hose gezogen und dem 35-Jährigen damit bedroht haben - das Ganze verbunden mit der Aufforderung, ihm sein ganzes Geld herauszugeben. "In der Dunkelheit hielt das Opfer den spitzen Gegenstand für ein Messer", berichtet ein Ermittler. Der Kellner flüchtete, der junge Syrer blieb ohne Beute.

Nach umfangreichen Ermittlungen wurde der Asylwerber nun ausgeforscht. Er ist nur zum Teil geständig. Der 17-Jährige behauptet, sich nicht mehr an alles erinnern zu können, da er stark betrunken gewesen wäre.

 

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Danke für Ihr Verständnis.

Dendar
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Zechpreller

Lieber Tom_Wildon. Die Sache ist nicht wie Sie denken, der Kellner muss bonierte Umsätze selbst bezahlen. Also nächstes mal zuerst denken und dann schreiben!

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Tom_Wildon84
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Wie bitte kommt man auf die Idee

einen Zechpreller überhaupt zu verfolgen, wenn man nur angestellt und nicht der Inhaber des Lokals ist? Ich bekomme mein Gehalt bezahlt, ob ich mich nun in Gefahr begebe oder einfach nur die Polizei verständige und nicht selbst die Verfolgung aufnehme.....

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weihrauch17
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Abschieben

Ganz einfach, wer sich nicht benehmen will sollte sofort gehen müssen.

Viele negative Beispiele schaden den Asylwerbern, die sich bemühen möchten, sich in Ö etwas aufzubauen.

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