2,2-Millionen-PaketHier soll es für Fußgänger in Graz sicherer werden

Bessere Infrastruktur für Fußgänger: Dafür nimmt die Stadt 2,2 Millionen Euro bis 2019 in die Hand. Teilabschnitt von Geh- und Radweg zwischen Messe und Stadion kommt.

Münzgrabenstraße Graz
In der Münzgrabenstraße werden Fußgänger förmlich an den Rand gedrängt © Alexander Danner
 

In Verkehrsfragen konzentriert sich viel auf das Auto, ein wenig auch auf das Fahrrad. Die mit Abstand größte Gruppe muss hingegen oft hinterherhinken: die Fußgänger.

Verkehrsstadträtin Elke Kahr (KPÖ) legt nun ein 2,2 Millionen Euro schweres “Fußwegeprogramm“ vor – mit einer Fülle an kleinen Projekten. „Maßnahmen für Fußgänger haben oberste Priorität“, sagt Kahr. „Wir müssen darauf achten, dass wir das Ziel der Stadt der kurzen Wege nicht aus den Augen zu verlieren“ Sie kündigt für die „kommenden Jahre besondere Anstrengungen“ an.

Eine Auswahl an den Maßnahmen bis 2019

Jauerburggasse: Die Situation für Fußgänger wie Radfahrer ist in der Conrad-von-Hötzendorf-Straße höchst unbefriedigend und vor allem im Abschnitt zwischen der Grazer Messe und der Merkur-Arena immer wieder gefährlich. Die Stadt versucht, Stück für Stück einen Geh- und Radweg parallel dazu zu errichten – von der Klosterwiesgasse bis zur Johann-Sebastian-Bach-Gasse. Ein Stück, dass sich die Stadt jetzt sichern konnte, ist der Abschnitt zwischen der Jauerburg- und Evangelimanngasse. Für Grundstückskauf und Errichtung bis 2019 wird mit 800.000 Euro gerechnet.

Münzgrabenstraße: Dort gibt es mehrere Bereiche, in denen Fußgänger förmlich an den Rand gedrückt werden. Kahr will nun den Abschnitt zwischen Brucknerstraße und Jauerburggasse angehen. Die Straße ist dort eng, die Gehsteige sind nur sehr schmal. Die sollen deutlich breiter werden.

Eckert-/Absengerstraße: Dort wird ein Zebrastreifen errichtet. Durch die Straßenbahnschienen braucht es dazu auch eine Druckknopfampel.
Plabutscherstraße: Im Bereich der Haltestelle bei der Saitzgasse kommt ein Zebrastreifen. Damit wird die Neuerrichtung der Haltestelle einhergehen.

Eggenberger Allee: An der Ecke zur Straßganger Straße kommt ein neuer Zebrastreifen. Das Projekt ist bereits straßenpolizeilich verhandelt. Mit einer raschen Umsetzung ist zu rechnen.

Exerzierplatzstraße: Bei der Endstation der Buslinie 67, an der Ecke zur Zanklstraße, kommt ebenfalls ein Zebrastreifen, der bereits straßenpolizeilich verhandelt wird.

Grafenbergstraße: Dort ist teilweise gar kein Gehsteig vorhanden, wie Anrainer aus Gösting schon lange beklagen. Jetzt soll zumindest im Abschnitt zwischen Ibererstraße und Plabutscherstraße auf beiden Seiten einer errichtet werden. Dazu sind Grundeinlösen notwendig.

Johann-Haiden-Straße: Für einen sicheren Zugang zur Volksschule Baiern wird ein Gehweg von der Burenstraße weg errichtet.

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Danke für Ihr Verständnis.

jahcity
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Diese Beträge und Projekte

sind an Lächerlichkeit nicht zu überbieten! In der Feinstaubhochburg Graz werden Trinkgeldbeträge für die wichtigsten Kampfmaßnahmen gegen die Luftverschmutzung investiert! Für Projekt, welchen 10.000 Bäume u Grünraum geopfert werden, fließen € 200 Mill - siehe Murstaustufe u Zentraler Speicherkanal! Die Geazer Bevölkerung ist an Dummheit wohl nicht mehr zu übertreffen......

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scherif
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Neuralgische Punkte

Kahr versucht wenigstens mit dem mikrigen Budget was ihr bleibt die neuralgischen Punkte zu entschärfen.
Aber ja Sie haben vollkommen Recht, es braucht ein ganz neues Konzept der Straßenplanung!

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