Das Einhornspringen der Kleinen Zeitung sorgte am Samstagnachmittag für jede Menge fröhlicher Gesichter - nicht nur bei den 18 Teilnehmern und den Dutzenden Zaungästen im Augartenbad, sondern auch bei Tausenden Zusehern, die bei dem bunten Treiben via Internet dabei waren. Allein auf Facebook wurde das Live-Video rund 20.000 Mal angesehen - Tendenz weiter steigend.

Zu sehen gab es schließlich einiges: Die Kandidaten mussten mit aufblasbaren Versionen der Fabelwesen einen möglichst kreativen Sprung hinlegen. Auch Einlagen vor dem Absprung am Drei-Meter-Brett waren erlaubt. Davon machten die 18 Teilnehmer auch durchaus Gebrauch – und präsentierten ihr Yoga- oder Ballettkönnen. Danach folgten (Kopfüber-)Saltos, Kerzen oder einfach nur ein Bauchfleck ins kühle Nass.

Gewinnen konnte letztlich nur einer: Seyed Sjovash freute sich über die höchste Punktezahl. Weniger Grund zur Freude hatten einige der aufblasbaren Einhörner - sie hatten den teils heftigen Aufprall am Wasser nicht überlebt und sind schlichtweg geplatzt.

Der Sieger des Einhornspringens jedenfalls liebt die Fabelwesen: „Ich bin ein ziemlicher Einhorn-Fan, meine Frau hat mir kürzlich sogar ein T-Shirt mit Einhorn-Aufdruck besorgt“, lacht er. Ein Blick auf die primär männliche Teilnehmerliste zeigt, dass durchaus auch g'standene Burschen auf den Hype abfahren: „Ich bin sowieso für jeden Spaß zu haben“, beteuert der 30-Jährige.

Als Belohnung für seinen Stunt darf er sich jetzt auf ein Wochenende für zwei Personen im Gut Pössnitzberg freuen. Alle anderen Teilnehmer bekamen Eintrittskarten für das Augartenbad überreicht.