1. Juli

Öffis: Heute steigen nicht nur die Tarife

Mit Freitag, dem 1. Juli, steigt der Preis für Wochenkarte, Jahreskarte Graz und Co. Aber auch die Zuschüsse werden erhöht. Von Michael Saria

Die Preise steigen um durchschnittlich 1,62 Prozent
Die Preise steigen um durchschnittlich 1,62 Prozent © Jürgen Fuchs
 

Nun ist es also so weit: Ab 1. Juli steigen die Fahrpreise im steirischen Verbundtarif um durchschnittlich 1,62 Prozent. Während etwa das Stundenticket oder die 24-Stundenkarte preislich unverändert bleiben, erhöhen die steirischen Verkehrsunternehmen den Tarif für die Wochenkarte um 40 Cent (von 13,80 auf 14,20 Euro), für die Monatskarte um 1,40 Euro (ab sofort 47,10 statt bislang 45,70 Euro) oder für das Halbjahresticket um sieben Euro (241 statt 234 Euro).

Höhere Förderungen

Parallel aber steigen auch die Zuschüsse der öffentlichen Hand. Oder besser gesagt der Hände: Denn die Stadt Graz stützt – so wie Bund und Land – nicht nur die generellen Öffi-Tarife, sondern fördert zusätzlich ja auch die „Jahreskarte Graz“: Fahrgäste, die in der Murmetropole wohnen, sausen seit dem Vorjahr um nur 228 Euro durch die Stadt. Mit heute, Freitag, erhöht sich dieser Tarif zwar auf 241 Euro – die Stadt schießt dafür aber ab sofort auch 175 statt 171 zu.

Nur zum Vergleich: Wie sich Preise verändern
Nur zum Vergleich: Wie sich Preise verändern Foto © Kleine Zeitung Grafik

Weichenstellung auch in Graz-Umgebung

Eine Weichenstellung, der auch Gemeinden in Graz-Umgebung folgen: „Wir haben am Mittwoch im Gemeinderat beschlossen, dass wir für unsere Bewohner die Förderung pro Jahreskarte ebenfalls auf 175 Euro erhöhen“, erklärt etwa Matthias Brunner, Bürgermeister von Thal. Auch die Gemeinden Stattegg und Seiersberg-Pirka legen vier Euro pro Jahresticket drauf, in Weinitzen will man im heurigen Jahr noch bei 171 Euro bleiben – „und dann schauen wir, was sich budgetär ausgeht“, so Bürgermeister Josef Neuhold.

Österreich-Vergleich

Bitte? Sie wollen wissen, wie die Grazer Tarife im Österreich-Vergleich abschneiden? Nun, in Wien kostet die Stundenkarte ebenfalls 2,20 Euro – die Jahreskarte allerdings nur 365 Euro. Und in Klagenfurt wiederum hat man die Stundenkarte derzeit bei 2.10 Euro eingebremst, dafür schießt die Jahreskarte auf 430 hinauf.

Kommentare (1)

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haupsache

die öffis haben überall ampelvorang und blockieren den verkehr, die autofahrer die die öffis und den öffiausbau finanzieren sind wohl immer die blöden!

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