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Graz

Bluttat in Grazer Innenstadt

Ein Todesopfer war frisch verheiratet

Der Lenker eines Geländewagens rast Samstagmittag durch die Grazer Innenstadt, tötet drei Menschen - darunter ein Kind - und verletzt 34. Ärzte kämpfen noch um sechs Leben. Ein Terrorakt wird ausgeschlossen. Viele Menschen trauern in den Straßen.

Stille Andacht in der Herrengasse
Stille Andacht in der Herrengasse © APA/EPA/ELMAR GUBISCH
 

Eine rund fünfminütige Amokfahrt eines als "gewaltbereit in Erscheinung getretenen" Mannes mit österreichischer Staatsbürgerschaft und "bosnischem Bezug" aus dem Bezirk Graz-Umgebung hat am Samstag in der Grazer Innenstadt drei Menschen das Leben gekostet, 34 wurden verletzt. Sechs von den Betroffenen befinden sich weiterhin in Lebensgefahr. Getötet wurden ein vierjähriger Bub aus Österreich, der in der Herrengasse angefahren worden war,  ein 28-jähriger Mann - ihn erwischte es nahe der Synagoge, als er mit seiner Frau spazieren ging - sowie eine 25-jährige Frau, die wie der Bub in der Herrengasse gerammt worden war. Der Täter ist 26 Jahre alt, lebte seit seinem vierten Lebensjahr in Österreich, ist Berufskraftfahrer und zweifacher Vater. Seine Ehe stand vor dem Aus.

Die Geschehnisse des Tages im Rückblick

22.00 Uhr: Neben den Kerzen vor dem Juweliergeschäft Schullin liegt dieses Bild. Der 28-jährige Adis D. war gegen Mittag zusammen mit seiner frisch angetrauten Frau Adisa in Graz spazieren und beide wurden vom Täter niedergefahren. Der Mann starb noch an der Unfallstelle, seine Frau liege im Koma: "So endet das junge Glück", sagte eine der Angehörigen zu Journalisten. Sie zeigten Hochzeitsfotos des jungen Paares, das erst vor zwei Wochen geheiratet habe.

Das Bild zeigt ein Opfer der Amokfahrt
Das Bild zeigt ein Opfer der Amokfahrt Foto © Rieger

21.50 Uhr: Eine Facebook-Userin schreibt uns: "Junge Leute machen sich über den tragischen Vorfall, der heute in Graz passiert ist, Gedanken und zeigen auf Ihre Art Anteilnahme.....hier eine musikalische Umsetzung des Rappers SEVO, 17 Jahre alt aus Kirchbach in der Steiermark."

 

Graz 20.06.15 .... Sebastian's Worte bringens Aufn Punkt... Sevo - Schwarzer Tag für Graz

Posted by Alexandro Bernsteiner on Saturday, June 20, 2015


20.45 Uhr: In der Herrengasse herrscht nach wie vor betroffene Stille: Vor der Stadtpfarrkirche stehen Trauernde in Gruppen vor einem kleinen Blumen und Kerzenmeer. Einige tragen schwarz, manche umarmen sich spontan. Die Straßenbahnen verkehren wieder, aber es ist großteils unmöglich, die Herrengasse zu passieren. Anders als sonst: Es wird nicht ungeduldig geklingelt, die Straßenbahnen bleiben einfach stehen und geben den Leuten Zeit. Sanft und behutsam bringen Angehörige der Grazer Ordnungswache dazu die Menschen dazu, sich kurz von den Gleisen weg zu bewegen. Unter den trauernden Menschen sind auch Bürgermeister Siegfried Nagl, Vize-Bürgermeisterin Martina Schröck und Stadträtin Lisa Rücker.

 

Amokfahrt: Trauer nach Grazer Bluttat

Nach der unfassbaren Bluttat in der Grazer Innenstadt sollte ein Gedenkgottesdienst den Trauernden und Schockierten eine Stütze sein.(c) APA/ELMAR GUBISCH (ELMAR GUBISCH)
Gekommen waren in die Stadtpfarrkirche neben Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl auch...(c) APA/ELMAR GUBISCH (ELMAR GUBISCH)
...die politische Landesspitze und der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl.(c) APA/ELMAR GUBISCH (ELMAR GUBISCH)
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In der Herrengasse herrschte am Abend betroffene Stille: Trauernde standen in Gruppen vor einem kleinen Blumen- und Kerzenmeer.(c) APA/ELMAR GUBISCH (ELMAR GUBISCH)
Einige trugen schwarz, manche umarmten sich spontan.(c) APA/ELMAR GUBISCH (ELMAR GUBISCH)
Neben den Kerzen vor dem Juweliergeschäft Schullin lag am Samstagabend dieses Bild. Laut bosnischen Medienberichten zeigt es eines der Opfer. Der 28-Jährige Adis D. hat erst vor zwei Wochen geheiratet. Er starb noch an der Unglücksstelle. Seine Frau Adisa wurde angeblich schwer verletzt.Rieger
"So endet das junge Glück", sagte eine der Angehörigen zu Journalisten. Sie zeigten Hochzeitsfotos des jungen Paares.(c) APA/ELMAR GUBISCH (ELMAR GUBISCH)
Klicken Sie sich durch weitere Bilder...(c) APA/ELMAR GUBISCH (ELMAR GUBISCH)
Golser
Andrea Rieger
(c) APA/EPA/ELMAR GUBISCH (ELMAR GUBISCH)
Birgit Baustädter
Birgit Baustädter
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Andrea Rieger
Andrea Rieger
Andrea Rieger
(c) APA/EPA/ELMAR GUBISCH (ELMAR GUBISCH)
(c) APA/EPA/ELMAR GUBISCH (ELMAR GUBISCH)
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In der Schmiedgasse vor der Polizeiinspektion wurde der Geländewagen des Täters bereits weggebracht. Auch in den umliegenden Gassen rückt das große Polizeiaufgebot ab. Überall in der Innenstadt stehen Menschen beisammen, oft einander Fremde, und sprechen über das Unfassbare.

Am Sparkasseneck des Rathauses am Hauptplatz und an allen anderen Ecken dieses zentralen Grazer Platzes haben Menschen Blumen und Kerzen niedergelegt, auch Stofftiere und Sonnenblumen - "als Symbol des Lebens", so eine Frau am Beginn der Schmiedgasse, die sich dann abwendet und ein Taschentuch hervorholt.

KLZ | Rieger
Ein Bild, das mehr sagt als WorteFoto © KLZ | Rieger

Die Pressekonferenz von 17 Uhr zum Nachschauen:

20.33 Uhr: Augenzeugen berichten "Antenne Steiermark" gegenüber von den schrecklichen Szenen:

20.20 Uhr: Die Stadt Graz hat ein Online-Kondolenzbuch eingerichtet. Erreichbar ist es unter folgendem Link:  http://bit.ly/1dW7JKu

20.11 Uhr: Auch die Formel-1-Teams von Red Bull Racing und Mercedes haben zur Amokfahrt Stellung genommen. "Wir denken zuallererst an die Opfer und ihre Angehörigen von Graz", sagte Christian Horner, Teamchef des österreichischen Rennstalls  Red Bull. Auch Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff sprach sein Beileid aus. "Zuallererst sind wir von den tragischen Ereignissen heute Nachmittag in Graz schockiert", meinte der Wiener in der Aussendung zum Qualifying in Spielberg. "Unsere Gedanken sind bei den Verletzten und wir sprechen den Familien der Opfer unser aufrichtiges Beileid aus. Verglichen damit verkommt unsere kleine Formel 1-Welt zur Bedeutungslosigkeit", sagte Wolff weiters.

20.08 Uhr: Der 26-jährige Amokfahrer dürfte aufgrund seiner familiären Situation psychische Probleme gehabt haben. Er war als gewalttätig amtsbekannt und wurde am 28. Mai von seinem Zuhause behördlich weggewiesen. Was seine Tat just am heutigen Tag ausgelöst hat, ist noch völlig unklar.  

20 Uhr: "Bleiben wir zusammen in unserer Stärke, lassen wir uns nicht so einschüchtern, dass der Zusammenhalt in unserem Land gestört wird", gab Stadtpfarrpropst Christian Leibnitz den zur Gedenkfeier in die Stadtpfarrkirche gekommenen Menschen mit. "Angesichts so eines Ereignisses muss man verstummen und Kraft und Zuversicht schöpfen durch das Wort Gottes", betonte Leibnitz. Als schlichtes Zeichen des Gedenkens "an die Toten des Attentats und jene, die noch mit dem Tod ringen", bat er die Versammelten am Altar ein Zeichen zu setzen und ein "Licht des Glaubens" zu entzünden. 

19.50 Uhr: Ein besonderes Gedenken in der Stadtpfarrkirche galt dem vierjährigen Buben, der seinen Verletzungen vor ebendiesem Gotteshaus erlag. Stadtpfarrpropst Christian Leibnitz stand dem Vater bei, der vor der Kirche bei seinem toten Kind wachte.

19.43 Uhr: Etwa 600 Menschen versammelten sich am Abend in der Grazer Stadtpfarrkirche um für die Opfer der Amokfahrt gemeinsam zu beten. "In Solidarität versammeln wir uns alle, Politik und Kirchen, um gemeinsam für die Opfer zu beten“, begrüßte Stadtpfarrpropst Christian Leibnitz die Trauergemeinde. Viele von ihnen hatten Blumen und Kerzen dabei. Der Gedenkfeier wohnten auch Bischof Wilhelm Krautwaschl, der apostolische Nuntius Erzbischof Peter Stephan Zurbriggen, Caritas-Präsident Franz Küberl,   Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Stellvertreter Michael Schickhofer sowie die Landesräte Christopher Drexler und Landtagspräsidentin Bettina Vollath und Bürgermeister Siegfried Nagl bei.

19.30 Uhr: Auf Initiative einer Privatperson wird - wie berichtet - für 21 Uhr zu einem "Kerzenmeer am Hauptplatz" in Graz aufgerufen. Zur Veranstaltung wird via Facebook eingeladen. Zwischen Brunnen und Rathaus sollen Lichter abgestellt werden. Wer mehrere Kerzen zu Hause habe, soll diese mitnehmen und an andere Teilnehmer vor Ort verschenken, lautete der Appell. 
https://www.facebook.com/events/438989249612859/

19.12 Uhr: Unter den drei Toten ist ein vierjähriger Bub aus Österreich, der in der Herrengasse angefahren worden war, teilte die Polizei am Abend mit. Bei den beiden erwachsenen Toten handelt es sich um einen 28-jährigen Österreicher - ihn erwischte es nahe der Synagoge - sowie eine 25-jährige Frau, die wie der Bub in der Herrengasse gerammt worden war. Das Alter der 34 Verletzten liegt im Bereich von vier bis 75 Jahren. Eine von ihnen hat heute, Samstag, ihren 21. Geburtstag.

Bluttat: Amokfahrt in Graz

Amokfahrt in Grazer Herrengasse

Zu ein schrecklichen Gewalttat kam es Samstag um die Mittagszeit in der Grazer Herrengasse. In der traditionell stark besuchten Einkaufsstraße fuhr ein Mann...Bernd Hecke

Amokfahrt in Grazer Herrengasse

...mit seinem Geländewagen direkt in Fußgänger. Geschockte Augenzeugen wie...Bernd Hecke
...Simone Zucca (Kellnerin im Restaurant "Pronto" am Grazer Hauptplatz) berichten: "Wir haben die Leute schreien gehört, bevor wir ihn überhaupt gesehen haben. Er ist dann fast durch den Gastgarten gerast, ohne zu bremsen. Bei der Steiermärkischen Sparkasse hat er dann einen Buben erwischt, der gegen die Hausmauer geschleudert worden ist."Georg Michl
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Wolfgang Seidler, Standler am Grazer Hauptplatz: "Der Jeep ist mit sicher 80 km/h die Herrengasse runtergefahren. Er war vorne schon zertrümmert, und hatte keine Nummerntafel mehr oben. Die Leute sind auf die Seite gesprungen, einen hat er zusammengeführt. Dann ist er am Café Pronto vorbei in Richtung Casino gefahren."Georg Michl
Das Auto, das dem Täter - er wurde schließlich festgenommen, nachdem er ausgestiegen war und Passanten noch mit einem Messer attackierte - als Werkzeug für seine Wahnsinnstat diente.Georg Michl

Es gab zumindest zwei Todesopfer, laut Polizei wurden Dutzende Personen verletzt. Im Bild das zerschmetterte Fahrrad eines Kindes, das zu den Opfern gehört.

Georg Michl
Die Amokfahrt fand auch in der Grazbachgasse statt.Georg Michl

Amokfahrt in Grazer Herrengasse

Das betroffene Gebiet wurde von den Einsatzkräften abgesperrt, nach der Tat herrschte gespenstische Stimmung.

Bernd Hecke

Amokfahrt in Grazer Herrengasse

In einer ersten Stellungnahme verurteilte der steirische Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer (ÖVP) das Geschehene als "abscheuliche Tat", für Derartiges...Bernd Hecke

Amokfahrt in Grazer Herrengasse

...gebe es "weder eine Erklärung noch eine Entschuldigung." Die steirische Landespolitik richtete rasch einen Krisenstab ein.Bernd Hecke

Amokfahrt in Grazer Herrengasse

Klicken Sie sich durch weitere Fotos eines tiefschwarzen Samstags in der steirischen Landeshauptstadt...Bernd Hecke
Leserreporterin Manuele Reiter

Amokfahrt in Grazer Herrengasse

Bernd Hecke
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Amokfahrt in Grazer Herrengasse

Bernd Hecke

Amokfahrt in Grazer Herrengasse

Bernd Hecke

Amokfahrt in Grazer Herrengasse

Bernd Hecke

Amokfahrt in Grazer Herrengasse

Bernd Hecke
Bernd Hecke
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Baustädter
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19.08 Uhr: Vor der Stadtpfarrkirche werden laufend mehr Blumen niedergelegt und Kerzen entzündet.

Anteilnahme vor der Stadtpfarrkirche Foto © Norbert Swoboda

18.51 Uhr: In der Herrengasse sind jetzt wieder Leute unterwegs, an mehreren Stellen sieht man Markierungen am Boden, Leute bleiben stehen. Zitat einer Mutter zu ihrer kleinen Tochter: "Kind, wir haben heute einen Schutzengel gehabt."

 

Bodenmarkierungen zeugen von der Tat Foto © Andrea Rieger

18.44 Uhr: Das "Kerzenmeer am Hauptplatz" wurde mittlerweile auf 21 Uhr verschoben (siehe Facebook).

Bischof Wilhelm Krautwaschl beim Gedenkgottesdienst Foto © Harry Stuhlhofer

18.30 Uhr: Die Sperre der Herrengasse wurde inzwischen aufgehoben.

Die Herrengasse kurz vor 18.30 Uhr Foto © Birgit Baustädter

18.28 Uhr: Ein Telefonanruf bewahrte Mike Fuisz vor Gröberem. Dreimal war er Samstagvormittag durch die Herrengasse unterwegs, ehe ihn ein Anruf dazu brachte, eine leisere Umgebung aufzusuchen. Er spazierte telefonierend Richtung Franziskanerplatz: "Da hörte ich es plötzlich Tuschen und Schreien, dachte aber der Lärm komme von der Party am Hauptplatz." Der Grazer ist natürlich schockiert: "Man denkt, eine Fußgängerzone gehört zu den friedlichen Plätzen." Ein großes Kompliment macht Mike Fuisz allen Rettungskräften: "Meinen großen Respekt, wie schnell alle am Unglücksort eingetroffen sind."  

Auch über seitliche Passagen kommt man nicht in die Herrengasse Foto © Andrea Rieger

Verwaiste Gastgärten am Mehlplatz Foto © Andrea Rieger

Die Stempfergasse um 18.15 Uhr Foto © Andrea Rieger

18.14 Uhr: Der Verein der Steirer in Wien (Obmann Andreas Zakostelsky) lädt alle Steirer morgen Sonntag um 21 Uhr in den Stephansdom zum Gedenken an die Opfer des Amoklaufs in Graz ein.

18.06 Uhr: In der Stadtpfarrkirche hat der Gedenkgottesdienst begonnen (Zugang nur über den Bischofsplatz). 

Der Gedenkgottesdienst in der Stadtpfarrkirche Foto © Georg Michl

18 Uhr: Bei den Toten handelt es sich um einen vierjährigen Buben sowie eine 24-Jährige und einen 28-Jährigen.

Georg Michl
Kerzen in der InnenstadtFoto © Georg Michl

17.48 Uhr: Via Facebook wird zu einem "Kerzenmeer am Hauptplatz" um 20 Uhr eingeladen. Noch herrscht jedoch Unklarheit, ob der Hauptplatz bis dahin wieder frei zugänglich sein wird.

Erste Blumen werden in der Stadt niedergelegt Foto © KK

17.42 Uhr: Die Opfer habe der Täter zufällig ausgesucht. Es gab keinen Kontakt der Personen zum Täter.

17.40 Uhr: Im Fahrzeug wurde ein Messer sichergestellt. Drogen und/oder Alkohol waren nicht im Spiel und der Täter besaß einen Führerschein. Als gewaltbereit trat er bereits vor seiner Wegweisung am 28. Mai in Erscheinung.

17.30 Uhr: Der Täter ist verheiratet, hat zwei Kinder und ist Berufskraftfahrer. Die Wahnsinnstat dauerte rund fünf Minuten.

17.29 Uhr: Die kolportierte Wegweisung des Täters aufgrund häuslicher Gewalt wird während der Pressekonferenz bestätigt. Sie passierte am 28. Mai. 

17.26 Uhr: Josef Klamminger (LPD Steiermark): Man könne "absolut ausschließen, dass es einen extremistischen, religiösen oder politischen Hintergrund gibt, alles andere ist noch zu erheben."

17.22 Uhr: Bürgermeister Nagl: "Das ist der traurigste Tag für Graz. Graz trauert, Graz bangt. Danke an alle, die auf der Straße sofort mitgeholfen haben und danke an alle Einsatzkräfte."

17.21 Uhr: Gernot Brunner vom LKH Graz spricht von einer "unglaublichen Herausforderung für alle Hilfskräfte" und lobt die exzellente Erstversorgung durch Passanten. Ebenso exzellent war laut Brunner auch die Zusammenarbeit der Einsatzorganisationen. Von den 34 Verletzten wurden zwei nach Kärnten und einer ins Burgenland gebracht. Ein Großteil der Schwerstverletzten befindet sich im LKH Graz, sieben im UKH Graz. Auch Ordenshäuser haben einige Patienten übernommen.

17.17 Uhr: Es gibt 34 Verletzte, darunter drei Kinder. Eines durfte bereits nachhause, zwei sind schwer verletzt aber stabil. Sechs Erwachsene befinden sich in kritischem Zustand.

17.14 Uhr: Kemeter: Die Tatorte wurden für Hilfs- und Rettungsmaßnahmen gesperrt Die Tatortgruppe sei noch vor Ort um jeden einzelnen Tatort aufzunehmen und Tatorte-Rekonstruktionen in die Wege zu leiten.

17.12 Uhr: Bei der Landesleitstelle gingen binnen kürzester Zeit 50 Anrufe ein. U.a. waren 83 Rettungswägen und drei Hubschrauber im Einsatz.

17.11 Uhr: Die Amokfahrt führte u. a. über die Zweigelgasse, den Griesplatz, die  Schönaugasse, die Girardigasse und die Herrengasse durch die der Täter mit enorm hohen Tempo Richtung Hauptplatz raste. In diesem Abschnitt tötete er zwei Personen, in einem Gastgarten wurden acht Personen verletzt. Er raste weiter in Albrechtgasse und letztlich in die Schmiedgasse, wo er sein Auto abstellte und sich in der Dienstelle gestellt hat.

17.05 Uhr: Josef Klamminger von der Landespolizeidirektion Steiermark sagt, dass der Täter ein 26-jähriger Österreicher aus dem Bezirk Graz Umgebung sei und einen "bosnischen Bezug" habe. Es sei "keine extremistische Aktion" zu erkennen und es handle sich um einen "Einzeltäter".

17.01 Uhr: Die zweite Pressekonferenz nach der Wahnsinnstat läuft. Anwesend sind Josef Klamminger (LPD Steiermark), Kurt Kemeter (Stadtpolizeikommando Graz), Bürgermeister Siegfried Nagl, Gernot Brunner (LKH Graz), Peter Hansak (Landesrettungskommandant), Katharina Purtscher-Penz (Kriseninterventionsteam des Landes).

17 Uhr: Passanten in der Grazer City fragen immer wieder an der Absperrung, wie lange es noch dauern würde.  Polizisten antworten, sie können dazu keine Auskunft geben.

16.59 Uhr: Die steirische Landtagspräsidentin Bettina Vollath (SPÖ) bezeichnete in einer Aussendung die Amokfahrt als eine "grausame völlig unverständliche Tat, die uns alle zutiefst schockiert zurücklässt". Es sei "ein schrecklicher Tag für die Steiermark", so Vollath, die den Familien und Freunden der Opfer ihr tiefstes Mitgefühl aussprach.

Tief betroffen zeigten sich ebenfalls der steirische FPÖ-Landesparteiobmann Gerhard Kurzmann, Klubobmann Mario Kunasek und Stadtrat Mario Eustacchio angesichts der Amokfahrt in der Grazer Innenstadt. "Unser tiefes Mitgefühl liegt in diesen Stunden bei den Angehörigen der Opfer und den Verletzten", so die steirische FPÖ-Führung, die in ihrer Mitteilung den Einsatzkräften für ihre Anstrengungen dankte.

"Geschockt" und voll "Mitgefühl für die Opfer und Angehörigen" zeigte sich auch der Landesvorstand der KPÖ Steiermark. Er tagte während der Tat in unmittelbarer Nähe zum Geschehen.

"Ich bin zutiefst betroffen", so der Grüne Landessprecher Klubobmann Lambert Schönleitner in einer ersten Reaktion zur heutigen erschütternden Amokfahrt in der Grazer Innenstadt: Sein ganzes Mitgefühl gelte den Familien, Angehörigen und Freundinnen und Freunden der Opfer, teilte der Grüne Landessprecher mit.

16.52 Uhr: Auch Bundeskanzler Werner Faymann zeigt sich erschüttert: "Ich bin bestürzt über die unfassbare Amokfahrt, die heute in Graz - nach ersten Berichten - drei Menschenleben und zahlreiche Verletzte gefordert hat. Mein Mitgefühl und meine Gedanken sind in diesen schweren Stunden bei den Opfern und deren Familien", sagte der Bundeskanzler. Faymann bedanke sich bei den Helfern und Einsatzleuten vor Ort, die Soforthilfe geleistet haben, und bekräftig seine volle Unterstützung des medizinischen Personals, das zurzeit Nothilfe leistet und die Verletzten versorgt.

16.42 Uhr: Der 26-jährige Amoklenker ist laut Polizei in der Schmiedgasse im Bereich der Polizeiinspektion gestoppt und festgenommen worden. Der Mann, der an psychischen Problemen leiden soll, ließ sich laut Landespolizeidirektor Josef Klamminger widerstandslos festnehmen. 

16.36 Uhr: Mittlerweile werden immer mehr Details der Bluttat bekannt: So ist der Täter während seiner Amokfahrt aus dem Auto gesprungen und hat vor dem "Spar"-Markt in der Grazbachgasse eine Passanten niedergestochen. Der Mann wurde verletzt in die Klinik gebracht.

16.35 Uhr: Die Landesrettungszentrale bittet Betroffene, Angehörige und Zeugen um Mithilfe: Sie sollen sich unter der Kurzwahl 14844 melden.

16.27 Uhr: In der Grazer Innenstadt herrscht nach wie vor allerorts eine bedrückende Stille - völlig unwirkliche Szenen für einen Samstagnachmittag. Die Herrengasse bleibt nach wie vor gesperrt, an der Absperrung stehen Dutzende Menschen. Nicht aus Sensationsgier, sondern nachdenklich und fassungslos. In den Cafés gibt es nur ein Thema und die meisten Blicke sind auf die Smartphones gerichtet. Wer keines besitzt, liest oder schaut beim Nachbarn mit. Verwaiste Straßenbahnen warten in der Murgasse und der Sackstraße auf die Weiterfahrt.

16.15 Uhr: Eine weitere Pressekonferenz zur Amokfahrt in der Grazer Innenstadt findet um 17 Uhr statt. Wir übertragen live.

16.12 Uhr: Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) hat die Amokfahrt in der Grazer Innenstadt als "erschütternde Tat" bezeichnet. "Unser Mitgefühl gilt jetzt vor allem den Opfern und ihren Hinterbliebenen dieser unfassbaren Tat. Die Betreuung der Betroffenen und die Sicherung des Tatorts stehen jetzt an erster Stelle", sagt Mikl-Leitner. Die Polizei arbeite jetzt auf Hochtouren an der Klärung der Hintergründe und des Motivs, so die Innenministerin in ihrer Stellungnahme.

16.11 Uhr: "Ich bin zutiefst geschockt über die entsetzliche Tat, die sich heute Nachmittag in Graz ereignet hat. Unser Mitgefühl gehört den Verletzten und ihren Familien sowie den Angehörigen der Toten", zeigt sich Eva Glawischnig, Bundessprecherin und Klubobfrau der Grünen, betroffen.

16.08 Uhr: Wie der Landeshauptmann, kämpfte auch Nagl mit den Emotionen: "Ich habe so etwas noch nie erlebt. Es wird alles abgesagt, alle Feierlichkeiten und Feste, wir werden schwarze Fahnen aufhängen", so der Bürgermeister. Er dankte allen Einsatzkräften für die rasche Hilfe. "Ich bin noch nie über den Hauptplatz gegangen und habe eine solche Stimmung erlebt", kämpfte Nagl mit den Tränen.

16.05 Uhr: Siegfried Nagl über seine Begegnung mit dem Täter: ""Ich war in der Zweigelgasse mit meiner Vespa unterwegs. Dieser Täter, der Mörder hat erst ein Paar niedergemäht, der Mann war offenbar sofort tot, dann dachte ich erst, er bleibt stehen, aber er hat mich und einen anderen Passanten anvisiert". 

16 Uhr: In der Grazer Stadtpfarrkirche findet um 18 Uhr ein Gedenkgottesdienst statt.

15.46 Uhr: Auf Facebook zeigen bereits Tausende User mit diesem Foto ihre Anteilnahme:

Facebook
Foto © Facebook

15.45 Uhr: Die Herrengasse ist nach wie vor gesperrt.

Der Grazer Hauptplatz um 15.30 Uhr Foto © Rieger

15.40 Uhr: Laut Landespolizeidirektor Josef Klamminger wird ein terroristischer Hintergrund laut derzeitigem Ermittlungsstand ausgeschlossen.

15.33 Uhr: "Wir sind alle gefordert, das Miteinander zu suchen und Gräben nicht aufzubauen, so ein extrem ergriffener Hermann Schützenhöfer. Sein Stellvertreter Michael Schickhofer (SPÖ) sagte: "Es tut unendlich weh, für mich als Familienvater nicht zu fassen, was hier passiert ist. Es wurde alles getan, um die Verletzten sofort zu versorgen", sagte der LHStv. Die Versorgungskette habe funktioniert, 50 Rettungswägen, 16 Notärzte, Ärzte, die als Passanten unterwegs waren, halfen sofort. Die Kriseninterventionsteams waren im Einsatz. Die nächste Pressekonferenz folgt um 17 Uhr.

Die Gedenkminute vor der ersten Pressekonferenz am Nachmittag Foto © Baustädter

15.30 Uhr: Das Schauspielhaus in Graz hat die Gala "Bonus-Track" für heute Abend abgesagt.

15.27 Uhr: Bürgermeister Nagl: "Es gibt Stunden in der Politik, wo du verantwortlich bist, aber nicht helfen kannst."

15.25 Uhr: Laut Polizei handelt es sich beim Täter um einen 26-jährigen aus dem Süden des Bezirks Graz Umgebung und es soll sich um keinen Terrorakt handeln. Er soll aufgrund familiärer Probleme (Wegweisung) unter einer Psychose leiden.

15.20 Uhr: Der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl sah den Attentäter in der Zweigelgasse und dieser nahm den VP-Politiker auch "ins Visier". Er konnte sich mit seiner Vespa auf den Gehsteig retten. 

15.18 Uhr: Das Land hat eine Telefonnummer für Angehörige und Zeugen eingerichtet: 14844 (keine Vorwahl!).

15.15 Uhr: Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer spricht von einem "geistig verwirrten" Einzeltäter: "Es gibt keine Erklärung, es gibt keine Entschuldigung"

15.08 Uhr: Laut Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer sind drei Menschen ums Leben gekommen und 34 verletzt worden, davon zehn schwer, eine Person ringt mit dem Tod.

Pressekonferenz mit Landeshauptmann Schützenhöfer Foto © Rieger

15.03 Uhr: Der SK Sturm Graz hat aufgrund der tragischen Ereignisse sein Testspiel gegen den FC Holzhacker abgesagt. Es war heute für 16 Uhr in Ries-Kainbach angesetzt.

14.50 Uhr: Vier Hubschrauber und 60 Ambulanzen waren im Einsatz. Erschwerend kam dazu, dass ein Großaufgebot an Rettungskräften am Formel-1-Ring im Einsatz war.

14.45 Uhr: Beim Täter soll es sich um einen 26-jährigen Österreicher mit bosnischen Wurzeln handeln.

14.40 Uhr: Bei den Todesopfern handelt es sich um einen 7-jährigen Buben und eine Frau. Derzeit ist von rund 50 Verletzten die Rede.

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Bluttat: Amokfahrt in Graz

Amokfahrt in Grazer Herrengasse

Zu ein schrecklichen Gewalttat kam es Samstag um die Mittagszeit in der Grazer Herrengasse. In der traditionell stark besuchten Einkaufsstraße fuhr ein Mann...Bernd Hecke

Amokfahrt in Grazer Herrengasse

...mit seinem Geländewagen direkt in Fußgänger. Geschockte Augenzeugen wie...Bernd Hecke
...Simone Zucca (Kellnerin im Restaurant "Pronto" am Grazer Hauptplatz) berichten: "Wir haben die Leute schreien gehört, bevor wir ihn überhaupt gesehen haben. Er ist dann fast durch den Gastgarten gerast, ohne zu bremsen. Bei der Steiermärkischen Sparkasse hat er dann einen Buben erwischt, der gegen die Hausmauer geschleudert worden ist."Georg Michl
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Wolfgang Seidler, Standler am Grazer Hauptplatz: "Der Jeep ist mit sicher 80 km/h die Herrengasse runtergefahren. Er war vorne schon zertrümmert, und hatte keine Nummerntafel mehr oben. Die Leute sind auf die Seite gesprungen, einen hat er zusammengeführt. Dann ist er am Café Pronto vorbei in Richtung Casino gefahren."Georg Michl
Das Auto, das dem Täter - er wurde schließlich festgenommen, nachdem er ausgestiegen war und Passanten noch mit einem Messer attackierte - als Werkzeug für seine Wahnsinnstat diente.Georg Michl

Es gab zumindest zwei Todesopfer, laut Polizei wurden Dutzende Personen verletzt. Im Bild das zerschmetterte Fahrrad eines Kindes, das zu den Opfern gehört.

Georg Michl
Die Amokfahrt fand auch in der Grazbachgasse statt.Georg Michl

Amokfahrt in Grazer Herrengasse

Das betroffene Gebiet wurde von den Einsatzkräften abgesperrt, nach der Tat herrschte gespenstische Stimmung.

Bernd Hecke

Amokfahrt in Grazer Herrengasse

In einer ersten Stellungnahme verurteilte der steirische Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer (ÖVP) das Geschehene als "abscheuliche Tat", für Derartiges...Bernd Hecke

Amokfahrt in Grazer Herrengasse

...gebe es "weder eine Erklärung noch eine Entschuldigung." Die steirische Landespolitik richtete rasch einen Krisenstab ein.Bernd Hecke

Amokfahrt in Grazer Herrengasse

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14.08 Uhr: Der Polizei gelang es, den Amokfahrer vor der Polizeiinspektion Schmiedgasse ohne Straßensperre zu stellen.

13.51 Uhr: Bischof Krautwaschl spendet Trost:

Eben habe ich in den Nachrichten gehört, dass einige hundert Meter weiter heute Mittag eine Amokfahrt stattgefunden hat....

Posted by Bischof Wilhelm Krautwaschl on Samstag, 20. Juni 2015

13.50 Uhr: Das Projekt Spielberg präsentierte sich Samstag am Grazer Hauptplatz - die dort aufgebauten Vorrichtungen werden nun als Rettungscamp benutzt.

13.42 Uhr: Mit diesem Auto fuhr der Täter Amok.

Der grüne Geländewagen Foto © Norbert Swoboda

13.37 Uhr: Soeben wurde bekannt: Der für heute angesetzte Multikultiball ist wegen des Attentats abgesagt!

Augenzeuge berichtet

13.30 Uhr: Helmut Reinisch von der Galerie Reinisch Contemporary am Hauptplatz berichtet: "Ich habe nur etwas vorbei zischen sehen. Mit vielleicht 100 - 150 km/h. Zu schnell, um Genaueres zu erkennen. Dann waren laute Schreie zu hören. Ich bin hinaus gelaufen und habe ein Kind und einen Mann auf dem Boden liegen sehen. Daneben zwei Fahrräder die ausgesehen haben, als wäre eine Walze drübergefahren. Ich habe sofort die Rettung angerufen, aber ich war wohl nicht der erste. Der Fahrer ist dann offenbar noch ausgestiegen und hat die Leute mit einem Messer attackiert, bevor ihn die Polizei festnehmen konnte. Alle haben alles liegen und stehen lassen und sind zusammengelaufen, um zu helfen. Nicht einmal eine Stunde nach dem Vorfall haben mich Bekannte aus Abu Dhabi angerufen und sich erkundigt, ob es uns gut geht. Diese Nachricht hat sich offenbar extrem schnell verbreitet.

13.25 Uhr: Die Grazer Innenstadt ist voll mit Einsatzkräften, überall sind Rettungs- und Polizeifahrzeuge zu sehen. Soeben wurde bekannt: Der Hauptplatz wird geräumt, Schmiedgasse ist gesperrt, auch Teile der Herrengasse sind gesperrt.
 

Appell von Bürgermeister Siegfried Nagl

13.20 Uhr: Bürgermeister Siegfried Nagl ruft alle Bürger, die heute in der Innenstadt waren, auf: "Bitte melden Sie sich zu Hause, damit Ihre Angehörigen wissen, dass es Ihnen gut geht!"

13.15 Uhr: Begonnen hat die Amokfahrt offenbar schon am Griesplatz. In diesem Bereich hat auch Bürgermeister Siegfried Nagl seine Beobachtungen gemacht (siehe weiter unten). Um ca. 12.25 Uhr ist Täter mit einem Geländewagen mit GU-Kennzeichen in den Bereich Herrengasse gekommen. Ein Augenzeuge: "Ich habe am Hauptplatz Cappuccino getrunken, als Menschen zu schreien begonnen haben, dann war ein heulender Motor zu hören. Ich habe mich mit einem Sprung in die Arkaden gerettet."

13.02 Uhr: Laut Stadtpolizeikommandant Kurt Kemeter stieg Amoklenker aus dem Auto und attackierte Passanten mit einem Messer, ehe er von der Polizei festgenommen werden konnte.

13 Uhr: Bürgermeister Siegfried Nagl war zum Unglückszeitpunkt mit der Vespa unterwegs und sah im Rückspiegel den Wagen: "Der Lenker ist bewusst gegen Passanten gefahren, ich habe selber gesehen, wie eine Frau niedergefahren wurde."

12.55 Uhr: Ein Grazer Kieferchirurg kam unmittelbar zur Unfallstelle und berichtet schockiert: "Wir haben versucht, die Radfahrerin wiederzubeleben, leider kam für sie jede Hilfe zu spät."

12.50 Uhr: Die Polizei bestätigt: Die Amokfahrt hat zwei Tote gefordert, der Täter ist in Haft.

12.45 Uhr: Der Lenker dürfte um etwa 12.20 Uhr von der Hamerlinggasse kommend in die Herrengasse eingebogen sein. Laut Augenzeugenbericht hat er eine Radfahrerin und einen Motorradfahrerin erwischt, ist anschließend weiter durch die Herrengasse gerast.