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Siemens: In der Steiermark auf Schiene

Auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr blickt Siemens in der Steiermark zurück. Auch die Aussichten für 2009 sind keineswegs trüb.

 
"Ja, die Krise ist auch bei Siemens angekommen. Aber Siemens steckt nicht in der Krise, speziell nicht in der Steiermark", so Siemens-Chefin Brigitte Ederer bei der Bilanzpräsentation in der Steiermark. Der Auftragseingang habe sich auf 1,4 Milliarden Euro verdoppelt. Hauptgrund dafür ist der Großauftrag für das Gaskraftwerk in Mellach. Der Umsatz konnte um 5,5 Prozent auf 600 Millionen Euro gesteigert werden, die Mitarbeiterzahl kletterte auf 2400, zudem werden 120 Lehrlinge ausgebildet.

Schwieriges Jahr. Auch für das enorm schwierige Jahr 2009, das vor allem Industriebetrieben zusetzt, zeigen sich Ederer und Steiermark-Chef Gerhard Geisswinkler zuversichtlich. Ein Optimismus, der sich aus den Tätigkeitsfeldern ableiten lässt: Schienen-Verkehrstechnik und Medizintechnik in Graz und Energietechnik in Weiz. Der ganze Bereich der Siemens Transportation Systems - in Graz ist ja das Weltkompetenzzentrum für Drehgestelle beheimatet - könnte, ebenso wie die Energietechnik, von den weltweit geschnürten Konjunkturpaketen profitieren, so Ederer. Diese sind insbesondere auf Investitionen in die Infrastruktur ausgelegt.

Bis 2011 ausgelastet. Das Transformatoren-Werk in Weiz sei bis 2011 mit Aufträgen ausgelastet, dort entsteht für 35 Millionen Euro ein europäisches Schneidezentrum. In Graz steht unter anderem ein Großauftrag aus China zu Buche. Wie berichtet, werden für gut 150 Millionen Euro Fahrwerke für die weltweit längsten Hochgeschwindigkeitszüge entwickelt und gefertigt. Allein in den kommenden zwei Jahren werden insgesamt rund 3000 Drehgestelle in Graz gebaut. Über die weitere Entwicklung des Mitarbeiterstandes ließen sich noch keine genauen Prognosen treffen, so Geisswinkler: "Es sollte jedoch zu keinen großen Veränderungen kommen." 2008 hat Siemens auch Aufträge im Ausmaß von rund 200 Millionen Euro an steirische Betriebe vergeben.

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