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Graz

Graz, Meteora - die Mondschein-Taverne

Mazedonischer Koch mit griechischen Wurzeln

 
Meteora kennt so gut wie jeder Griechenlandtourist wegen seiner einmaligen, waghalsig auf spitzen Felszapfen ruhenden Klöster auf dem griechischen Festland. Seit Herbst letzten Jahres entführt Memedi Zufi, ein 34-jähriger Mazedonier mit griechischen Wurzeln - mütterlicherseits - ins gleichnamige Restaurant. Dass sich sein Lokal in der Klosterwiesgasse befindet, ist auch ein netter Zufall.

Liebhaber der griechischen Küche sind im Meteora auf jeden Fall bestens aufgehoben. Tzatziki, Souflaki, Moussaka und Gyros lassen den Griechenlandfan jubeln. Auch die geschmackvolle, in dezentem Violett und Ockertönen gehaltene Ausstattung des Lokals mag den Gast in die mediterranen Gefilde entführen. In dieses Ambiente fügt sich die alte, vom vormaligen Lokal übernommene Theke sowieso bestens ein.

Die  warme Vorspeise Spanako Tiropitta, ein mit Spinat und Schafskäse gefüllter Blätterteig (4,70 Euro), stimmt den Gaumen auf die Hauptspeise ein: Gyros Hera, Schweinefleisch vom Drehspieß, wieder mit leckerem Tzatziki und Pitta (7,80). Kalamari, die jeden Freitag frisch aus Griechenland importiert werden, in Olivenöl herausgebacken, mit Kartoffeln serviert (8,50), suchen ihresgleichen in Graz. Auch Wein, Olivenöl oder das Joghurt bezieht Memedi Zufi frisch aus Griechenland.

Doch auch für das griechische Herz hat das Meteora einiges übrig. Jeden Samstag spielt Sänger Costas mit seiner Buzuki auf. Im Sommer lädt außerdem der große Gastgarten, wo Zufi auf einem Großbildschirm die EM-Spiele zeigen will, ein. Ist er doch Fan von Europameister Griechenland.

(Stand: 9. Februar 2008)