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Graz

Graz, Eat

Das Asialokal "Eat" in Graz legt sich nicht fest.

 
Ein Ende des Asis-Booms ist, zumindest in Graz, nicht abzusehen, nächster Neuzugang: das "Eat" am frequenzträchtigen Eck Schmiedgasse/Radetzkystraße gleich hinter dem Jakominiplatz. Dass Susan Hu und ihre Familie, die auch am Südtirolerplatz ein Asia-Lokal betreiben, sich auf keine nationale Küche festlegen, merkt man mittags schon beim Betreten des betont fröhlichen Lokals: links drängelt es sich am chinesisch dominierten Buffet (6,20 Euro), rechts sitzen die Gäste brav aufgefädelt am Sushi-Förderband (9,90 Euro, abends 12,90 Euro). Wie in fast allen Lokalen dieser Art fährt hier auf bunten Tellerchen alles Mögliche vorbei - von der gebackenen Krebszange mit Fischpressfleisch bis zum Sojasprossensalat.

Sushi gibt es natürlich auch, mittags durchwegs mit Lachs-, Thun- und Butterfisch belegt, die Maki, teils doppelt gerollt, sind mit Avocado, Rettich, Gurke, Fisch, Surimi gefüllt. Originelle Ausreißer: vegetarische Reisbällchen, mit geschmorten Paprikastreifen und Möhrenschnitzeln belegt. Die Maki in Backteig frittiert muss man nicht probiert haben. Liebhabern ist der Sushireis zu patzig und zu fad, bei den meisten kommt die vorbeizuckelnde Mischung mit Klassikern wie Hühnchen, Chop Suey oder Rindfleisch mit Zwiebeln trotzdem gut an. Es gibt Ödes wie gebackene Hühnerflügel und Tintenfischringe genauso wie Interessantes vom scharfsüßen Gurkensalat bis zu Sagokompott und Polenta-Kokos-Pudding. Des Weiteren jede Menge Bento, Teppanyaki etc., und Weine von Polz und Potzinger bis Iby.

(Stand: 7. Oktober 2007)