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WENIGERS CITY-MAIL AN ...

"Die Fahrräder werden auch immer da sein"

Muss der Hauptplatz mit Radln zugeparkt sein? Der Citymailer von G7 wandte sich an den Radbeauftragten der Stadt: Am Mittwoch kam es zu einem Lokalaugenschein.

 

Jede Fläche ist ausgenützt. Wir haben hier keine Möglichkeit, noch etwas zu machen. Der Hauptplatz ist eben für viele Radfahrer das Ziel", sagt Helmut Spinka und blickt über den Hauptplatz. Der breite Streifen rechts vor dem Rathaus - zugeparkt mit Fahrrädern. Vor den Arkaden der aufsteigenden Sporgasse, Dutzende abgestellte Radeln, auch die Einfahrt in die Sackstraße ist links und rechts mit Zweirädern zugepflastert. Muss es denn rund um den zentralen Platz der als Weltkulturerbe geschützten Altstadt so ausschauen, fragte der Citymailer der Stadtzeitung G7 letzten Sonntag den städtischen Radverkehrsbeauftragten Helmut Spinka. Am Mittwoch traf man sich nun zum Lokalaugenschein auf dem Grazer Hauptplatz.

Verständnis für die Situation

Der Radexperte der Stadt will erst gar keine falschen Hoffnungen wecken, man könne an der Situation etwas ändern. Aber er versucht um Verständnis dafür zu werben, dass es so ist.

Als der Hauptplatz neu geplant wurde, sei nur eine Parkfläche, die vor dem Rathaus, für Fahrräder vorgesehen gewesen. Sagt er. Und weil in Graz eben immer mehr Menschen mit dem Zweirad unterwegs sind, muss es im Kern der Stadt mehr Abstellmöglichkeiten geben. Sagt der Radverkehrsbeauftragte nicht ohne Genugtuung: "In der inneren Stadt sind bereits 21 Prozent aller Verkehrsteilnehmer Radfahrer, sonst sind es 16,3 Prozent. Wir liegen damit in ganz Österreich an der Spitze, noch vor Salzburg."

Eine Chance, die Räder vom Hauptplatz wegzubekommen, sieht Spinka nicht: "In Innsbruck gab es den Versuch mit einem Fahrradturm, doch der hatte zu oft technische Probleme." Also sieht der Fahrradbeauftragte auch beim besten Willen keine Möglichkeit, den Hauptplatz freizubekommen: "Die Fahrräder waren immer da, und werden immer da sein. Die Radleichen räumen wir ohnehin weg, so 600 bis 700 sind es pro Jahr." Für all jene, die sich von Fahrrädern gestört fühlen, hat Spinka einen Rat: "Einfach selbst ausprobieren und auf das Rad umsteigen."

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