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Graz

Selbst die Sonne macht blau

Christi Himmelfahrt und Fenstertag - da zieht es viele weg. Von Kurzurlaubern, einem schulfreien Tag für alle und manchen, die gerade da sehr gefragt sind.

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Einen Fixpunkt gibt es in dieser Woche ohne Zweifel: ein langes Wochenende, mit Christi-Himmelfahrts- und Fenstertag. Zumindest jenen, die sich freinehmen können - und natürlich den Schülern - steht also ein schönes Pensum Freizeit bevor. Die Hoffnung ist groß, dass sich das Wetter nun endlich in Richtung Frühsommer bewegt. Doch aus heutiger Sicht ist zu Christi Himmelfahrt weiterhin wenig Sonne, dafür aber Regen zu erwarten.

Die vielen Wolken und die instabile Mischung aus Sonne und Regen in den letzten Tagen haben offenbar viele dazu bewegt, sich ein Plätzchen weiter südlich zu suchen. "Wir sind sehr stark gebucht", sagt Andreas Triebl von Springer Reisen. "Sowohl die Flugreisen als auch jene an die obere Adria und nach Istrien sind am kommenden Wochenende sehr gut angenommen." Bei Gruber Reisen ist es ähnlich. "Was wir für dieses Wochenende aufgelegt haben, ist voll", sagt Franz Benze. Auch dort geht es vor allen Dingen in den Süden.

Die Reisefreudigkeit hängt sicher auch damit zusammen, dass die Schüler am Freitag, dem Fenstertag, freihaben. Der 14. Mai ist nämlich neben dem 4. Juni einer jener beiden festgelegten schulautonomen Tage, an denen für alle schulfrei sein muss. Dass dieser Nachfeiertag der erste im Frühsommer ist, kommt da gerade recht.

Doch nicht jeder kann sich über so viel Freizeit freuen. Im öffentlichen Dienst etwa laufen auch am Freitag die Dinge wie gewöhnlich ab. Auch wenn manche Mitarbeiter freinehmen - "alle unsere Stellen sind ganz normal offen", sagt Ingrid Bardeau vom Grazer Bürgeramt. "Im Servicecenter und beim Staatsbürgerschaftswesen sind die Fenstertage erfahrungsgemäß sogar stark frequentierte Tage", so Bardeau. Viele Leute haben an diesem Tag Zeit für ihre Erledigungen.

Die Zeit haben auch die Mitarbeiter einiger Firmen. Beim Messtechnikspezialisten Anton Paar etwa ist der Fenstertag über Zeitausgleich für die meisten Mitarbeiter freigegeben. "Es ist in den notwendigen Bereichen nur ein Journaldienst da", sagt Thomas Finker von Anton Paar. Bei Austria Microsystems Unterpremstätten hingegen werden mehr Mitarbeiter anwesend sein. "Es gibt einige, die freinehmen, aber fürs internationale Geschäft sind die Leute schon da", sagt Sprecherin Ulrike Anderwald.

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