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Bühnen Graz

Intendanten Sobotka und Schilhan bleiben bis 2017

Verträge von Opern-Chefin und Next Liberty Jugendtheater-Geschäftsführer werden verlängert. Schauspielhaus-Intendantin Badora überlegt noch.

 

Zwei der drei Bühnen Graz-Intendanten haben ihre Funktionsperiode mit Ende August verlängert. Oper-Chefin Elisabeth Sobotka - am Haus seit der Saison 2009/10 - sowie der Geschäftsführer des Next Liberty Jugendtheaters, Michael Schilhan (seit 2004), unterzeichneten die Verträge, mit denen sie ab Sommer 2014 bis August 2017 für zusätzliche drei Jahre an ihren Häusern die künstlerischen und administrativen Geschicke leiten. Dies wurde am Donnerstag vom Büro des Kulturlandesrates Christian Buchmann (V) mitgeteilt. Schauspielhaus-Intendantin Anna Badora (seit 2006/07) überlegt noch bis 24. September und begründete dies mit den derzeit intensiven Proben zur Uraufführung von Daniel Kehlmanns "Geister in Princeton" an diesem Tag.

Freude bei Geschäftsführer

Theaterholding-Geschäftsführer Peter Nebel hat laut Büro Buchmann die Mitglieder des Lenkungsausschusses und des Aufsichtsrates der Bühnen Graz Donnerstagvormittag darüber informiert, dass sowohl Sobotka als auch Schilhan bleiben. "Ich freue mich über das Bekenntnis der Intendanten zu den Grazer Bühnen. Sobotka und Schilhan garantieren, dass die Häuser Oper und Next Liberty weiterhin mit interessanten Programmen von sich reden machen werden."

Er würde sich freuen, wenn auch Badora ihren Vertrag verlängern würde, weil damit auch die Kontinuität im Team der Holding gewährleistet wäre, so Buchmann. Die Vertragsverlängerung der Intendanten sei auch angesichts der Einsparungsvorgaben des Landes ein besonderes Signal und deshalb noch mehr zu würdigen als unter "normalen Bedingungen", so der Landesrat. Oper und Next Liberty haben bereits im Frühsommer ihre Räumlichkeiten teilweise oder gänzlich räumen müssen. Wegen des Umbaus des Thalia-Komplexes - der Bauträger Acoton will hier ein Fitnesscenter errichten - musste das Next Liberty in eine Halle der Grazer Messe ausweichen, die Oper verliert während der geplanten Arbeiten Probe- und Studiobühne, Ballettsaal, Chorprobenraum sowie Büro- und Bühnenbildlagerräume, die extern gemietet werden mussten. Begonnen hatten die Bauarbeiten Anfang September noch nicht.

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