Graz

DNA-Test gegen Hundekot?

Hundekot-Problem: Graz spricht sich zwar gegen DNA-Kontrolle für Hunde aus - erwägt aber höhere Strafen, wenn der Kot liegen bleibt.

© Eder
 

Es war eine der skurrilsten Meldungen der letzten Wochen: Neapel plant DNA-Tests für Hunde, um nicht beseitigte Hundehaufen zuordnen zu können.

Werden damit der Hund und sein nicht straßenreiner Besitzer ausgemacht, sind Strafen von etwa 150 Euro fällig. Es gab viel Zustimmung, aber viel mehr Spott für die Italiener. Europäische Medien - darunter "Spiegel Online", "FAZ" - berichteten über den Vorstoß des Bürgermeisters von Neapel.

In Graz ist trotz der immer wiederkehrenden Aufregung um nicht entfernten Hundekot der DNA-Test kein Thema. "Die Kosten für die DNA-Datenbank wären mit 200 Euro pro Hund auch zu hoch", wie Birgit Zelinka (Magistrat Graz) erklärt. Aber sie lässt aufhorchen: "Jeder Hundebesitzer weiß, dass er den Haufen seines Hundes wegräumen muss. Und wenn er es nicht macht, dann soll er so bestraft werden, dass er es spürt." Soll heißen: Die zehn Euro, die bisher laut Zelinka verlangt werden, seien viel zu wenig. In Waltendorf erhalte sie zum Beispiel immer wieder Beschwerden. Gebessert habe sich die Situation aber an der Murpromenade und im Stadtpark.

Martin Nigitz (Holding-Leiter Grünraum) hält übrigens ebenso nichts von den viel diskutierten DNA-Tests. Die Holding Graz liefert jährlich ja bereits bereits drei Millionen Kotsackerl für die Hundebesitzer in der Landeshauptstadt. Jetzt wird sogar ein biologisch abbaubares Sackerl getestet, damit Hundehäufchen samt Sackerl nicht in den Restmüll müssen.

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