Bezirks- und Gemeindesuche
Da ärgerte sich der Chef
ÖVP verärgerte mit ihren Anfragen den Weizer Bürgermeister.
Fast wie in früheren Zeiten in Rage geriet der Weizer Bürgermeister Helmut Kienreich bei zwei Anfragen der ÖVP in der jüngsten Gemeinderatssitzung. ÖVP-Gemeinderätin Gertrude Offenbacher stellte die Frage, warum der Zaun um den Kindergarten im Stadtteil Hofstatt versetzt wurde, ohne die Grundbesitzer zu fragen.
Mehr als die Frage wohl ärgerte Kienreich die Tatsache, dass dies ohne sein Wissen passiert war. Mitarbeiter des Stadtamtes dürften gestern zur Rede gestellt worden sein. Kienreich jedenfalls kündigte an, sich bei den Besitzern zu entschuldigen und den Zaun zurückzubauen, sollten die Besitzer das wünschen. Florian Braunstein, jüngster Gemeinderat der ÖVP, legte eines drauf, als er Kienreich fragte, warum Barbara Bürg, obwohl auf Platz drei der SPÖ-Liste, nicht in den Stadtrat gekommen sei. Das sei Sache der SPÖ, konterte Kienreich, und fügte hinzu, wenn Bürg diese Funktion gewollte hätte, hätte sie sie auch haben können.
Interspar ab August
Die restlichen Punkte erledigte der Gemeinderat in Kürze und Einigkeit. Weiz wird dem Netzwerk "Vielfalt Leben" der Weltnaturschutz Union (IUCO) beitreten und verpflichtet sich damit, ein Konzept zum Schutz der Biodiversität in der Stadt zu entwickeln.
Kienreich berichtete, dass der in Bau befindliche Interspar im Süden der Stadt am 18. August eröffnen will. Der Spatenstich zur Intensivstation beim LKH Weiz soll im Dezember erfolgen.
Die Tarife für die Kinderkrippe werden den Sätzen der Tagsmütter angepasst, also erhöht: auf 165 halbtags, 240 Euro ganztags für Weizer Kinder, Auswärtige zahlen zehn Euro mehr. Dazu kommen (Material, Lebensmittel) halbtags 80 Euro, ganztags 160.















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