Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 21. August 2014 14:11 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren

    Bezirks- und Gemeindesuche

    Bezirks-FPÖ will Junge und Protestlisten Rückenwind für die Wahl Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Gemeinderatswahl Nächster Artikel Bezirks-FPÖ will Junge und Protestlisten Rückenwind für die Wahl
    Zuletzt aktualisiert: 21.03.2010 um 20:32 UhrKommentare

    Mürzzuschlag ein bisschen weniger rot

    Die SPÖ musste auch in Mürzzuschlag Verluste hinnehmen. Man spricht von "globaler Unzufriedenheit".

    Foto © Birgit Baustädter

    Eine globale Unzufriedenheit, die sich regional auswirkt." So sah der SPÖ-Chef des Bezirkes Mürzzuschlag, Markus Zelisko, den Stimmenverlust der SPÖ. "Wir haben ein Bezirksminus von 5,3 Prozent", verkündete Zelisko gestern Nachmittag.

    In der Bezirkshauptstadt Mürzzuschlag hatten 52,4 Prozent der Wahlberechtigten die SPÖ gewählt, das waren um 5,1 Prozent weniger als noch 2005. Bürgermeister Karl Rudischer, seit nicht ganz drei Jahren im Amt, wollte den Mandatsstand halten, hat nun aber zwei Gemeinderäte weniger. Die ÖVP kam auf ein Minus von 1,9 Prozent, die Grünen verloren 2,6 Prozent, die Liste "proMZ", die auf dem Platz der KPÖ antrat, holte immerhin 10,3 Prozent der Stimmen. Gewinner war eindeutig die FPÖ, die ihren Stimmenanteil auf 15 Prozent schraubte und damit mehr als verdoppelte. Ein wichtiger Grund für den blauen Erfolg ist in Mürzzuschlag sicherlich das klare Bekenntnis zum LKH. Aber die FPÖ schnitt auch sonst gut ab, ihr Bezirkschef Hannes Amesbauer war sehr zufrieden. So konnte zum Beispiel Karl Grafeneder in Wartberg seinen Stimmenanteil von 30 auf 35 Prozent erhöhen.

    Ein Lichtblick der SPÖ war die Gemeinde Mitterdorf, dort fuhr Bürgermeister Walter Berger 77,2 Prozent ein und verbesserte das Wahlergebnis von 2005 um 1,5 Prozent. In der Veitsch legte die SP ebenfalls noch leicht zu.

    Auch im ÖVP-Bezirksbüro herrschte gute Laune. Bezirksobmann Josef Straßberger konnte stolz verkünden: "In 15 Gemeinden neun Mandate plus."

    In Neuberg verlor die SPÖ 2,2 Prozent und die absolute Mehrheit. Die ÖVP erzielte dort 41,1 Prozent und die FPÖ liegt bei 14 Prozent. FPÖ und ÖVP wären also gemeinsam stärker als die SPÖ, weswegen noch offen ist, wer den Bürgermeister stellt.

    Das ist in Krieglach keine Frage. Die dortige Namenslisten-Bürgermeisterin Regina Schrittwieser zeigte, dass auch die Stimmenstärksten aufstocken können. Sie kam gestern auf 63,6Prozent, ein Gewinn von gut 11 Prozent. "Ich bin einfach dankbar", kommentierte sie ihren Erfolg kurz und bündig.

    MICHAELA AUER

    Grafik

    Grafik © Kleine Zeitung/Quelle: APA

    Grafik vergrößernGemeinderatswahl 2010: Bezirk MürzzuschlagGrafik © Kleine Zeitung/Quelle: APA

    Mehr Gemeinderatswahl

    Mehr aus dem Web

      Gemeinderatswahl 2010

       

      KLEINE.tv

      Umfrage: Kleine Zeitung Arena in Trofaiach

      Trofaiach wählt – um der Bevölkerung Unterstützung dabei zu bieten, vera...Bewertet mit 2 Sternen

       


      Fotos zur Wahl

      Wahl in Graz: Warten auf das Ergebnis bei der FPÖ 

      Wahl in Graz: Warten auf das Ergebnis bei der FPÖ

       

      Grafik

      Ergebnisse der steirischen Gemeinderatswahlen 2010 im Vergleich zu 2005

       

      Regierungsklausur in Graz

      Erwin Scheriau

      Am 1. und 2. März fand die Regierungsklausur der rot-schwarzen Koalition mit Faymann und Pröll in Graz statt.

       

      Landtagswahl 2010

      Erwin Scheriau

      Exklusive OGM-Umfrage für die Kleine Zeitung: Duell Voves gegen Schützenhöfer beherrscht das Wahljahr, Protestwähler wandern von KPÖ zu FPÖ.



      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!