Josef Kern
Ausstellung "Prall".
Josef Kern "prall"
Ausstellung bis 30. August 2012
Mo - Sa von 9 - 18 Uhr So nach Voranmeldung!
Josef Kern
1953 * in Schiefer/Steiermark
1972-1979 Akademie der bildenden Künste Wien lebt und arbeitet in Wien
1980 „Neue Malerei in Österreich“, Neue Galerie, Graz
1982 „Einfach Gute Malerei“, Museum des 20. Jahrhunderts, Wien
1985 „Visitors 1“, Municipal Art Gallery, Los Angeles
1988 „Malermacht“, Bregenz
1990 „Vienne Aujourd`hui“, Musèe de Toulon
1991 „Sensualitè, Sensibilitè, Purisme“ , Festival de Paris
1992 „Vienna: Expressionist Tendencies since 1945“ Salford Museum and Art Gallery, Manchester
1994 „Körpernah“, Galerie Krinzinger, Wien
1999 „Figuration“, Ursula Blickle Stiftung, Kraichtal; Museion-Museum moderner Kunst, Bozen; Rupertinum Salzburg
2004 „Neue Wilde-eine Entwicklung“ Sammlung Essl, Klosterneuburg
2004 „Mohn und Korn“, Galerie Gölles, Fürstenfeld“
2006 „Bruno Gironcoli - Josef Kern“, Galerie Gölles, Fürstenfeld
2006 „Hemdbremsen, Nackthosen, Wundergut“, Galerie Schafschetzy , Graz
2007 „Sadecee cicekler degil“, St.Georg Galerie Istanbul
2008 „Imkers Sohn“, Galerie Schafschetzy, Graz
2009 „Die Goldene Blase“, Galerie Gerersdorfer, Wien
2010 „Ich ist ein Anderer“, Landesmuseum Niederösterreich, St. Pölten
2011 „The Excitement continues“, Museum Leopold, Wien
2012 „Gold“, Belvedere, Wien
Eine Ausstellung neuer Gemälde und Skulpturen von Josef Kern in der Galerie Gölles in Fürstenfeld
....... Sinnlichkeit, Vitalität und Erotik, das waren auch Antriebe, die aus der Konzeptkunst raus in die bildreiche neue Malerei führen sollten. Kern versucht zweifellos Erotik aus der Malerei zu generieren. Der Malakt ist nicht selten gleichgesetzt mit dem Sexualakt. Die Blüten und Früchte seien die Geschlechtsorgane der Pflanzen, war sich der Fotograf Robert Mapplethorpe sicher. Wenn man die Art und Weise betrachtet, wie Josef Kern Gegenstände und Körper – auch in ihrer Ausschnitthaftigkeit – wiedergibt, wird eine höchst aufgeladene Stimmung der erotischen Lust spürbar. Man könnte im besten Sinne von „Zweideutigkeit“ sprechen.
In dieser Ausstellung sind es vor allem Blumendarstellungen, die gezeigt werden – dazu wenige Akte und einige Skulpturen bzw. Reliefs. Die Pracht der Blumen mit ihren intensiven Farben und der Stofflichkeit der Blütenblätter wird von Josef Kern verblüffend authentisch wiedergegeben.
In den aus Holz geschnitzten Skulpturen verbindet sich der menschliche Körper mit vegetabilen Formen. Der Eindruck der Exotik ferner Kulturen und des Surrealen liegen nahe. Die Reliefs sind auf dieselbe Weise vom Ornamentalen des floralen Motives geprägt und von der Sinnlichkeit der Formen, die sich prall aus der Zweidimensionalität des Bildes blähen und in der Dreidimensionalität des Skulpturalen eine noch stärkere Delikatesse entwickeln. (Auszug aus Pressetext von Günther Holler-Schuster)
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