Grenzenlose Kooperation
Im Rahmen des EU-Projektes "Interregional Innovation System" (IRIS) kooperieren Klein- und Mittelbetriebe in Ungarn und Österreich.
Nur wenige Monate nach der erfolgreichen Besiegelung einer österreichisch-ungarisch-slowenischen 24-Städte-Partnerschaft war Fürstenfeld nun wieder Schauplatz einer grenzüberschreitenden Kooperation. In der Stadthalle wurde das EU-Projekt "IRIS - Interregional Innovation System" vorgestellt. Das mit 2,5 Millionen Euro ausgestattete Projekt fördert die wirtschaftliche Zusammenarbeit ungarischer und österreichischer Klein- und Mittelbetriebe (KMU) in der Grenzregion. Das Vorhaben soll bis 2012 innovative Unternehmen vernetzen und zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit motivieren.
Unter der Projektleitung des BIC (Business & Innovation Centre) Burgenland stehen den heimischen KMUs Partner wie das ICS (Internationalisierungs Center Steiermark) oder das Fürstenfelder Gründer- und Servicezentrum (GZSZ) zur Seite. In Ungarn finden sich Projektpartner in Györ, Sopron und Zalaegerszeg.
BIC-Projektleiter Michael Sedlak: "Wir fördern die Unternehmen durch gezielte Beratung und überregionale Clusterbildungen. Ziel ist, sich durch einheitliche Qualitätskriterien und Wissensvorsprung am Markt zu positionieren." ICS-Geschäftsführer Karl-Heinz Dernoscheg sieht große Potenziale in der gemeinschaftlichen Qualifizierung und in der Erarbeitung von Best-Practice-Modellen. Ludwig Ems vom Fürstenfelder GZSZ freut sich auf die neue Herausforderung: "Wir suchen Betriebe mit innovativen Unternehmensideen, die mit Partnern in anderen EU-Mitgliedsstaaten kooperieren wollen. Daraus entwickeln wir Konzepte für gemeinsame Aktivitäten!"
Der Landtagsabgeordnete Franz Majcen begrüßte als langjähriger RMO-Vorsitzender diese Initiative als Chance, Ressentiments abzubauen und nachhaltige wirtschaftliche Partnerschaften zu entwickeln.
Bürgermeister Werner Gutzwar betonte, dass durch interregionale Kooperationen mit Visionen, Innovationsgeist und Kompetenz neue, kleinräumigere und auch krisenfestere Märkte erschlossen werden könnten. Und er verwies auf das bereits bestehende regionale Netzwerk der Impulsregion, das sich - wie auch das EU-Projekt IRIS - um eine dynamische Standortentwicklung bemühe.







