Eine alte Sportart geht neue Wege
Gehen ist eine der ältesten Olympischen Sportarten. Jetzt gibt es erstmals ein Camp.
SPORTGEHEN. Die Sportart Gehen hat in der Steiermark schon bessere Zeiten erlebt. "In den 70er-Jahren war die Steiermark eine echte Geher-Hochburg", weiß Dietmar Hirschmugl aus Gleisdorf, der aktuelle Staatsmeister über 20 und 50 Kilometer.
Nachwuchsmeisterschaften hat es seit mehr als 20 Jahren nicht gegeben, aber das soll sich ändern. Der ehemalige österreichische Meister Alexander Maier aus Wien (Hirschmugls Vorgänger) hat ein neues Konzept erstellt, das schon seit einiger Zeit in Wien, Niederösterreich und Oberösterreich angewendet wird. Hirschmugl hat das Konzept übernommen und wird am 26. Februar im Stadion Graz-Eggenberg ein zirka zweistündiges Camp abhalten. Eigentlich ist es für Sportler mit Jahrgang 1990 und jünger gedacht, Hirschmugl lädt aber auch ältere Interessierte ein: "Nur am abschließenden Bewerb dürfen sie eben nicht teilnehmen." Nach einer kurzen theoretischen Einführung wird der Weg vom normalen Gehen zum Sportgehen, einer der ältesten Olympischen Disziplinen überhaupt (schon 1902 im Programm, 1906 nahm erstmals ein Österreicher teil) beschritten. Auch Regelkunde wird durchgeführt.
Damit nicht genug, gibt es in der Steiermark erstmals seit 1981 (!) wieder einen Gehbewerb auf der Straße. Genauer gesagt in Übersbach bei Fürstenfeld, wo Reinhold Prasch im Rahmen des Volkslaufs einen Bewerb für Geher durchführt. RAIMUND HEIGL














