Nur der Regen hat sich etwas falsch orientiert
700 Orientierungsläufer aus 15 Nationen nahmen an den Thermenland Open in Fürstenfeld teil. Inklusive Nachtsprint.

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Die Postenbeschreibung in die Hülle gesteckt, den Kompass am Handgelenk und den Chip am Finger warten die Orientierungsläufer am Start nur mehr auf ihre Spezialkarte. Die erhalten sie zeitgleich mit der Freigabe zum Jagdstart - und ab geht es ins Gelände.
700 Orientierungsläufer. Trotz Regens hatten rund 700 Orientierungsläufer, aus 15 Nationen, ihren Spaß bei den Thermenland Open in Fürstenfeld. Eigentlich hatten die Sportler sogar ein wenig Glück. "Kurz vor dem Nachtsprint hat es am Freitag zu regnen aufgehört, in Altenmarkt hatten wir auch eine trockenere Phase und am Sonntag beim Jagdstart gab es auch nur leichten Regen", erklärte Thomas Krejci. "Im Wald war die Strecke natürlich tief."
Begeisterung gehalten. Dafür erwischte es die Streckenleger und Organisatoren voll, die im strömenden Regen alles vorbereiteten. "Wir sind, trotz einer großen Veranstaltung in Ungarn, mit dem Teilnehmerfeld zufrieden", bilanziert Krejci. Vor sieben Jahren erstmals ausgetragen hat sich die Begeisterung für das Thermenland Open gehalten.
Fulminanten Auftakt. Sportlich sorgten Fürstenfelds WM-Starterinnen Ursula Kadan und Karin Leonhardt für einen fulminanten Auftakt, als sie beim Nachtsprint auf die Plätze eins und drei liefen. Leider verletzte sich Kadan bei einem Sturz im Wald und musste am Bein genäht werden. Leonhardt belegte in der Gesamtwertung Platz drei. Joachim Friessnig siegte auf der zweiten Etappe, Daniel Siemmeister holte sich den H14-Gesamtsieg.














