Das Vulkanland zum Anbeißen
200.000 Euro Umsatz erreichen die Vulkanlandurlaub-Betriebe allein durch ihr Frühstück und den Verkauf ihrer handgemachten Produkte.
D as Großmutterprinzip spielt beim Urlaub im Vulkanland eine nicht zu verachtende Rolle. "Unsere Gäste werden während des Aufenthalts an vieles erinnert, das sie zuletzt als Kind bei ihren Großeltern erlebt haben", sagt Vulkanlandobmann Josef Ober. Selbst gemachter Apfelstrudel, frisch gebackenes Brot, köstliche Marmeladen oder ein erfrischender Schluck Hollersaft wecken Kindheitserinnerungen. "Wir bemerken bei unseren Gästen, dass die Wertschätzung für selbstgemachte Produkte in den letzten Jahren immer mehr steigt", sagt Gabriele Grandl vom gleichnamigen Sonnenhaus in Wieden (Auersbach). Bei den Gästen, die hauptsächlich aus Österreich und Deutschland, aber auch aus Italien und Tschechien kommen, ist ein Umdenken und eine gestärkte Sensibilität was Regionales betrifft eindeutig erkennbar.
Somit haben sich die Landhäuser und Hotels des Vulkanlandes unter der Dachmarke "Vulkanland Hausmanufaktur" zusammengetan und verkaufen das Vulkanlandfrühstück mit Produkten, die in den seltensten Fällen mehr als zehn Kilometer zum Hotel oder Landhaus "gereist" sind.
Erfolgskonzept
Mittlerweile verkaufen die Häuser, die gemeinsam 26.000 Nächtigungen pro Jahr verzeichnen, "Vulkanland-Hausmanufaktur"- Produkte mit einem Umsatz von 200.000 Euro. Hier spielen natürlich auch die Erzeugnisse mit hinein, die sich die Gäste als Andenken mit nach Hause nehmen. Auch für Menschen, die in der Region heimisch sind, ist es möglich, diese Produkte zu erstehen und zu verschenken: in Form von Gutscheinen.
Features
FAKTEN
Nicht nur die Gäste können die Produkte kaufen: In Form von Gutscheinen eignen sie sich auch als Geschenke aus der Region für Freunde und Familie.
www.vulkanlandurlaub.at







