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WhatsApp bringt Ramsau Vorreiterrolle

Mehr als 200 Benutzer lassen sich bereits mit dem Kurznachrichtendienst über Neuigkeiten aus Ramsau am Dachstein informieren.

Loipen-, Wetter- und Veranstaltungsinfos © KK
 

Social-Media-Plattformen sind auch im Tourismus schon lange nicht mehr wegzudenken. Egal ob Facebook, Twitter oder Youtube – die Kanäle der sozialen Netzwerke werden gerne genutzt, um Fotos oder Infos zu transportieren. In Ramsau am Dachstein ist man nun noch einen Schritt weiter gegangen: Per WhatsApp erhalten die User Nachrichten rund um das Tourismusangebot. „Das Feedback ist sensationell. Das Service ist seit zwei Wochen aktiv und wir haben schon über 200 Mitglieder“, freut sich Elias Walser, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Ramsau. „Die Nutzer werden regelmäßig mit Neuigkeiten versorgt, auf Fragen antworten wir selbstverständlich auch“, sagt Walser. Mit dem Angebot finde man sich nicht nur in der Region in der Vorreiterrolle, „österreichweit haben wir bisher nur Kitzbühel gefunden, wo in der vergangenen Woche ein ähnliches Projekt gestartet wurde“, erklärt der Ramsauer Tourismuschef.

Breiter streuen

„Dynamischer gestalten“ will man das Social-Media-Angebot auch am Loser bei Altaussee. „Plattformen wie Facebook oder Twitter nutzen wir bereits, wir wollen unsere Aktivitäten künftig aber breiter streuen“, berichtet Peter Donabauer, Geschäftsführer der Loser Bergbahnen. In den kommenden Monaten wolle man sich damit auseinandersetzen, welche weiteren Tools eingesetzt werden können. „Dabei werden wir nicht nur potenzielle Kooperationspartner aus der Gastronomie oder dem Tourismus miteinbeziehen, sondern uns auch bei Gästen umhören, was sie als am sinnvollsten erachten“, so Donabauer. Fest steht für ihn: „Wenn man etwas macht, muss man es vernünftig machen. Es hat keinen Sinn, wenn man schnell etwas auf die Beine stellt und dann wochenlang nichts passiert.“

Account muss leben

Dieser Meinung schließt man sich auch auf der Reiteralm an. „Es nützt nichts, wenn der Account tot ist, er muss leben“, sagt Brigitte Trinker, Marketingverantwortliche der Reiteralm Bergbahnen. Als besonders wichtig erachtet man hier neben Facebook, Twitter und Co. das Gratis-WLAN, das es möglich macht, Fotos von der Piste direkt zu posten oder an Freunde zu verschicken. „Der Grundgedanke war bei der Einführung ja schon, dass der Gast für uns zum Werbeträger wird“, erläutert Trinker. „Damit kann man Leute ansprechen, die man normalerweise nicht erreicht. Dabei kommen uns speziell die ÖSV-Rennläufer, die bei uns trainieren, sehr zugute.“ Auch hier wird man die Sozialen Medien nicht aus den Augen lassen: „Wir beobachten die Entwicklungen auf alle Fälle weiter“, so Trinker.

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