In der Mülltonne gefundenEin kleiner Hund mit ganz großem Glück

Vor zwei Wochen wurde ein Mischlingswelpe in Liezen in einer Mülltonne gefunden. In seinem neuen Zuhause fühlt er sich pudelwohl.

Bernhard, Niklas, Bianca und Yannick Suchanek mit Jimmy und Kater Felix © Dorit Burgsteiner
 

Wenn sich bei Familie Suchanek in Liezen die Wohnungstür für Besucher öffnet, ist einer ganz vorne mit dabei: Hund Jimmy. So weit, so unspektakulär. Aber: Jimmy ist nicht irgendein Hund, nein, er ist einer mit einem richtig großen Schutzengel. Vor zwei Wochen wurde der kleine Mischling – liegend auf einem Haufen Asche – in einer Mülltonne in der Roseggerstraße in Liezen gefunden.

Der Finder sprach den Vater von Bianca Suchanek an, „weil er sich nicht getraut hat, den Hund aus der Tonne zu nehmen“. Dieser wiederum kontaktierte seine Tochter. „Unser Sohn Niklas hat sich eine Decke geschnappt und ,da muss ich sofort hin‘ gerufen“, erzählt Bernhard Suchanek. Er folgte dem Neunjährigen, angekommen am Ort des Geschehens entbrannte bei den beiden Suchanek-Männern sofort die große Liebe. „Ich habe ihn angeschaut und gesagt, das ist Jimmy“, erzählt Bernhard Suchanek, der Zeit seines Lebens Hunde gehabt hat. Darunter auch einen Jack-Russel-Terrier namens Jimmy, der das „gleich G’schau gehabt hat“ wie jetzt der Mischlings-Welpe.

Bianca Suchanek war von der Idee, den etwa sieben Wochen alten Hund zu behalten, zuerst nicht so ganz überzeugt. „Man weiß ja schließlich nicht, wie groß er einmal wird und wie es ihm gesundheitlich geht“, erläutert sie ihre ersten Gedanken. Aber es hat nicht lange gedauert und auch sie erlag dem Charme des Welpen.

Teilen sich einen Fressplatz: Jimmy und Kater Felix Foto © Dorit Burgsteiner

Bezüglich der zu erwartenden Größe und des Gesundheitszustandes konnte dann der Tierarzt Auskunft geben. „Jimmy dürfte etwa 30 Zentimeter hoch werden. Er hat Würmer gehabt und war ein bisschen unterernährt“, erzählt Bianca Suchanek.

Mittlerweile geht es Jimmy prächtig, wenn er nicht durch die Suchanek’sche Wohnung düst, schläft er in seinem Körbchen oder auf dem Schoß seines Frauchens. Ein Leben ohne den kleinen Hund können sich Bernhard, Bianca, der zwölfjährige Yannick und Niklas nicht mehr vorstellen.

Ein Schläfchen nach dem Toben muss sein Foto © Dorit Burgsteiner

Was sie sich ebenfalls nicht vorstellen können: „Wie jemand einen Hund einfach so in einer Tonne ,entsorgen‘ kann. Das ist furchtbar, ich darf gar nicht darüber nachdenken. Als er gefunden wurde, hat er gezittert und war voller Hunger. Die Nacht hätte er sicher nicht überlebt“, sagt Bianca Suchanek.

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Poto60
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Hund in Mülltonne

Nicht nur Menschen haben Schutzengel! Alle Liebe dem kleinen Racker!

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