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Stau-Samstag: "Wir sind heillos überfordert"

Heute und morgen sind für das Ennstal kilometerlange Staus prognostiziert. Kritische Punkte sind die Ampeln in Trautenfels und Liezen. Polizei rät Urlaubern zu früher oder sehr später An- und Abreise.

 

Wir haben schon alles Mögliche probiert. Verschiedene Ampelprogramme, händische Verkehrsregelung - mehr ist einfach nicht drinnen. Alle, die heute durchs Ennstal fahren, müssen sich auf bis zu eine Stunde Stau einstellen", warnt Herbert Brandstätter. Der Liezener Bezirkspolizeikommandant ist mit seinen Einsatzkräften an den verkehrsstarken Wochenenden ganz besonders gefordert. Der heutige Samstag und auch morgen Sonntag gehören da dazu. Auch beim ÖAMTC warnt man: Semesterferienende für Oberösterreich und die Steiermark, Faschingsurlauber aus Bayern und Baden-Württemberg, Ferienbeginn in Holland. Das bringt vor allem heute Samstag zwischen 9 und 15 Uhr an vielen neuralgischen Verbindungen den Verkehr zum Erliegen.

Dazu gehört auch das Ennstal. "Bei uns kommt auch noch der Einkaufsverkehr am Samstag dazu. Das führt in Liezen beim Kreisverkehr und den Ampeln zu mächtigen Staus. An einem der letzten Wochenende sind die Autos auf der A 9 nicht nur bis zum Selzthaler, sondern sogar Rottenmanner Tunnel zurückgestanden." Das Problem sei, dass die Polizei gar nicht viel machen könne. "Die Straße nimmt einfach nicht mehr Verkehr auf, im Grunde sind wir heillos überfordert", so Brandstätter.

Ohne Ausweg

Zwei Beamte würden etwa in Trautenfels nur für die händische Verkehrsregelung abgestellt. "Das bringt jedoch nichts, weil auch der Andrang aus dem Salzkammergut und Donnersbachtal mit ihren Schigebieten enorm stark ist." Also lässt man die Ampel mit einem Programm laufen, dass letztlich doch die B 320 mit überdurchschnittlich langen Grünphasen bevorzugt. "Anders geht es nicht."

ÖAMTC und auch Polizei raten Urlaubern, zu einer möglichst frühen oder späten Ab- und Anreise. "Man kann oft erst am späteren Nachmittag die Zimmer beziehen oder muss sie am Vormittag schon verlassen. Unser Tipp: Lieber noch einmal dort essen gehen und später wegfahren, als zwischen 11 und 14 Uhr aufzubrechen. Da ist der Verkehr am stärksten", so Brandstätter.

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