Oberster Bergretter geht in die zweite Reihe
Heinz Salzger legte Amt als Ortsstellenleiter zurück. Der Bergrettung bleibt er erhalten.

Foto © PrivatHeinz Salzger (l.) übergab an Andreas Gegg
SCHWANBERG. Mit der Bergrettung verbindet man in der Weststeiermark vor allem einen Namen: Heinz Salzger (61). Seit knapp 30 Jahren ist er bei der Ortsstelle Schwanberg ehrenamtlich tätig, 24 Jahre fungierte er als Leiter. Vor Kurzem übergab er diese Funktion an Andreas Gegg (35) aus Wies. In der Bergrettung bleibt Salzger aber nach wie vor tätig.
Seinem Anfang als Obmann war ein tragisches Unglück vorangegangen: Der damalige Ortsstellenleiter Alfred Rucker verunglückte mit seinem Kollegen Werner Klemen am Großglockner. Dieses Unglück konnten Salzger und seine knapp 40 Kameraden nicht verhindern, andere schon - etwa durch Suchaktionen auf der Koralm und der Weinebene. "1985 haben wir zwei Schitourengeher auf der Koralm gerettet. Die eigenen Leute hatten dabei Erfrierungen erlitten", erinnert er sich.
Seine Prämisse: "Es geht nicht darum, wichtig zu sein, sondern den Menschen zu helfen. Es ist ein ehrenvolles Amt." Die Bergrettung Schwanberg rückt jährlich zu etlichen Sucheinsätzen aus, es gibt zahlreiche Übungen und Wanderungen. Im Winter wird Pistendienst versehen.
THOMAS WIESER
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FAKTEN
Die Bergrettung Schwanberg hat 35 Mitglieder. Sie wurde 1966 von Norbert Pilko gegründet und betreut die Region Koralm mit dem Schigebiet Weinebene.









