Die Kleinregion wird doch groß
Beim letzten Treffen in Wies hatte es bereits eine Annäherung gegeben.
Seit Montagabend ist die "große Lösung" bei der Bildung einer Kleinregion rund um Eibiswald beschlossene Sache. Bei einem "Runden Tisch" im Eibiswalder Lerchhaus verständigten sich die Ortschefs von Aibl, Eibiswald, Großradl, Limberg bei Wies, Pitschgau, Pölfing-Brunn, St. Oswald ob Eibiswald, Soboth, Wernersdorf, Wielfresen und Wies auf eine gemeinsame Zusammenarbeit im Sinne von Regionext. Bis auf Sulmeck-Greith, das bereits Mitglied der Kleinregion Sulmtal-Koralm ist, feiert somit der ehemalige Gerichtsbezirk Eibiswald ein Comeback auf regionalpolitischer Ebene. "Das Gesprächsklima war sehr gut, ich bin mit dem Ergebnis zufrieden", meinte Eibswalds Bürgermeisterin Margarete Franz, die ursprünglich eine kleinräumige Lösung bevorzugt hatte.
Als offizielles Sprachrohr der noch zu gründenden Kleinregion fungiert vorläufig der als guter Vermittler geltende VP-Bürgermeister von Wernersdorf, Friedrich Pauritsch: "Ich war nie ein Freund von rein parteiorientierten Lösungen. Die große Region ist sicher besser. Wenngleich ich nach wie vor kein glühender Verfechter von Regionext bin."
Bis Ende Jänner sollen die neuen Statuten von den einzelnen Gemeinderäten abgesegnet werden, danach leitet das Land die Konstituierung ein. "Erst dann können wir über Inhalte diskutieren", so Pauritsch. Fix ist hingegen der Name der Kleinregion: "47 Grad Nord" ist ein Hinweis auf die geografische Lage und die gleichnamige Wirtschaftsplattform. ROBERT LENHARD








