Arbeit liegt auf der Straße
In der Region werden etliche Jugendliche zu Straßenfachleuten ausgebildet.

Foto © APA/SujetJugendliche werden zu Straßenfachleuten ausgebildet
Ab dem Kreisverkehr in der Gemeinde St. Veit am Vogau wird zur Zeit an der Landesstraße 624 ein knapp zwei Kilometer langer Geh- und Radweg errichtet. Im nächsten Jahr wird er bis ins Ortsgebiet Labuttendorf verlängert. Dieser Ausbau dient dem Straßenerhaltungsdienst auch als "Lehrlingsprojekt".
Bei einer Besichtigung der Baustelle, zu der Bürgermeister Manfred Tatzl geladen hatte, erläuterte Karl Lautner von der Fachabteilung 18C und Leiter des Straßenerhaltungsdienstes diese seit zehn Jahren bestehende "hauseigene" Lehrlingsausbildung. Steiermarkweit bilde man 65 junge Leute aus, in den Bezirken Leibnitz und Deutschlandsberg zehn, so Lautner. Diese dürfen sich danach stolz als "Straßenerhaltungsfachmann" bezeichnen.
Drei von ihnen sind ständig - in abwechselnden Gruppen - unter fachlicher Anleitung beschäftigt. Darunter auch die 19-jährige Anca Skosples aus Eibiswald. "Ich bin bei der Feuerwehr und ein Wehrkamerad hat mich auf diese Arbeitsmöglichkeit aufmerksam gemacht. Mir gefällt das Ganze, mir hätte nichts Besseres passieren können", erklärt die junge Dame, die bereits im dritten Lehrjahr ist. Begeistert sind auch ihre Lehrlingskollegen Philipp Franke aus Wies und Christopher Woi aus Großwalz. Ihnen winkt nach erfolgter Ausbildung ein Arbeitsplatz im Straßenerhaltungsdienst. Auch als Gemeindearbeiter haben die neuen Fachleute große Chancen. "Die Gemeinden haben nicht diese Ausbildungsmöglichkeit", so Lautner.
Übrigens: Der neue Geh- und Radweg kostete bisher rund 100.000 Euro an Materialkosten. Die Asphaltierung kostet weitere 75.000 Euro.








