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Zuletzt aktualisiert: 29.08.2011 um 20:18 UhrKommentare

Der größte Einsatz des Jahres

83 Feuerwehrmänner und weitere Personen waren beim Brand eines Hackguthaufens in Preding in der Nacht auf Sonntag im Einsatz. Sie verhinderten einen Großbrand im Hasslacher-Werk.

Foto © OBI Michael Lambauer, FF Preding

Es war der größte Feuerwehr-Einsatz in Deutschlandsberg im heurigen Jahr: 83 Mann von den Feuerwehren Preding, Wohlsdorf, Wettmannstätten, Wieselsdorf, Kraubath und Gussendorf, Mitglieder des Roten Kreuzes, der Polizei und auch Firmenmitarbeiter rückten in der Nacht auf Sonntag aus.

Der Einsatzbefehl: "Ein brennender Hackschnitzelhaufen bei der Holzindustrie Hasslacher in Preding." Ein Teil des riesigen Haufens (rund 7000 Schüttraummeter) hatte - dem Anschein nach ohne Fremdeinwirkung - zu brennen begonnen (die Kleine Zeitung berichtete). Die Gefahr dabei: Ein Übergreifen des Feuers auf benachbarte Hallen und Geräte.

"Es hat in der Mitte des Haufens gebrannt", schildert Einsatzleiter Erich Halbwirth von der Feuerwehr Wohlsdorf. "Es bestand auch die Gefahr einer Staubexplosion". Die Flammen wurden eingedämmt, mittels eines Radladers wurde eine Schneise durch den riesigen Hackschnitzelberg gegraben, um eine Ausweitung des Feuers zu verhindern. "Daneben haben wir eine Wasserwand aufgebaut, um benachbarte Hallen zu schützen", so Halbwirth. Um 8.30 Uhr hieß es schließlich "Brand aus", in Folge mussten noch die Geräte gereinigt werden. Eine lange Nacht für viele Feuerwehrler...

Rund 200 Quadratmeter an Hackgut wurden zerstört - ein Schaden von rund 3000 Euro. "Das ist eine Bagatelle zu dem, was passieren hätte können", so Hasslacher-Betriebsleiter Werner Schuster. "Die Feuerwehren waren vorbildlich." Eine eigene Betriebsfeuerwehr gibt es in dem Werk nicht, dafür eine Kooperation mit umliegenden Wehren und regelmäßige Übungen. "Wir sind gut bedient, es ist sensationell, was die Feuerwehren aufgestellt haben." Übrigens: Weniger glimpflich war ein Brand vor 19 Jahren ausgegangen: 1992 brannte eine Halle der vormaligen Firma Leitinger. Der Schaden: Über eine Million Euro. "Das war extrem", erinnert sich Schuster.

THOMAS WIESER

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