Steirerin krachte in Auto: Deutsche in Lebensgefahr
Am Freitagnachmittag wurde eine 51-jährige Chemnitzerin zwischen einem Auto und einem Kleintransporter eingeklemmt und lebensgefährlich verletzt. Ihr Lebensgefährte war stehen geblieben, um Schneeketten anzulegen. Eine Steirerin krachte in das stehende Fahrzeug.

Foto © FF Radstadt
Die fünf Deutschen aus Chemnitz waren auf Schiurlaub in Österreich und mit einem Kleintransporter unterwegs. Doch seit Freitagabend ist der erholsame Urlaub für die Ostdeutschen zu Ende - seit ein Unfall eine Ausflugsfahrt auf tragische Weise beendete und eine 51-jährige Chemnitzerin nun im Salzburger Unfallkrankenhaus um ihr Leben kämpft.
Der folgenschwere Unfall war am Freitag gegen 17.35 Uhr im Gemeindegebiet von Radstadt (Salzburg) passiert. Der Kleintransporter der Gruppe war von Schladming kommend auf der Ennstalbundesstraße unterwegs, als der Lebensgefährte der 51-Jährigen bei einer Bushaltestelle stoppte. Die schneebedeckte Straße war zu rutschig, er wollte deshalb Schneeketten montieren.
Die Chemnitzerin stieg aus, stand neben dem Kleintransporter, als eine nachfolgende Steirerin mit ihrem Pkw bremsen wollte und dabei ins Schleudern geriet. Die 48-jährige Schwanbergerin prallte gegen das Fahrzeug der Deutschen und klemmte die 51-Jährige zwischen Kleintransporter und Pkw ein. Dabei erlitt diese lebensgefährliche Verletzungen. Auch die Steirerin musste ins Spital nach Schladming gebracht werden - sie hatte einen schweren Schock erlitten.
Ardning
Ebenso auf der Ennstalstraße stießen in Ardning ein Pkw und ein Schneepflug zusammen. Im Bereich der Osteinfahrt war eine Pkw-Lenkerin gegen 7.30 Uhr auf der mit Schneematsch bedeckten Fahrbahn nach links geraten. Dort prallte sie frontal gegen einen Schneepflug der Straßenmeisterei. Durch den Anprall kam der Schneepflug von der Straße ab, er kippte in eine Wiese.
Beide Lenker hatten großes Glück, sie kamen mit leichten Verletzungen davon und mussten im Spital nur ambulant versorgt werden. Die Feuerwehren von Ardning und Frauenberg bargen die Unfallfahrzeuge und reinigten die Straße. Gegen 8.30 Uhr konnte die Ennstalbundesstraße wieder für den Verkehr freigegeben werden. Wie hoch der Sachschaden ist, ist noch ungeklärt.










