Hochsaison für Schlangen in der Steiermark
Die heimischen Schlangen sind im August wieder aktiver - in der Regel stellen die Tiere aber keine Gefahr dar. Die gefürchtete giftige Kreuzotter ist vorwiegend in der Obersteiermark zu finden - allerdings erst ab einer Höhe von 800 Metern.

Foto © APA I LeuvenKreuzotter
Eine Pensionistin aus Schwanberg kann ein Lied davon singen: Am Wochenende rief sie die Polizei, als sie eine Schlange in einem Fensterspalt ihres Hauses entdeckte. Die vermeintliche Kreuzotter erwies sich allerdings als harmlose Äskulapnatter.
Vorsicht: Verwechslungsgefahr!
Mit echten Kreuzottern hatten es vorige Woche allerdings zwei Mädchen in Oberösterreich und Salzburg zu tun: Sie wurden gebissen. Am häufigsten anzutreffen sind in der Steiermark Nattern, wie zum Beispiel die am weitesten verbreitete Ringelnatter.
Auch wenn der Anblick dieser Tiere viele Menschen verschreckt, sind sie in der Regel harmlos: "Unsere heimischen Schlangen sind für niemanden eine Gefahr, Ängste entstehen nur im Kopf", weiß der Grazer Reptilienexperte Heinz Hubmann. Die oftmals gefürchtete giftige Kreuzotter ist vorwiegend in der Obersteiermark zu finden, allerdings erst ab einer Höhe von 800 Metern. "In 90 Prozent der Fälle wird die Kreuzotter allerdings mit der harmlosen Schlingnatter verwechselt", erzählt Hubmann.








