Kastanien und Sturm: Sperrfrist für Busse
Über eine Baustelle in St. Stefan ob Stainz ärgern sich Gastwirte und Buschenschankbetreiber: Die Buslenker müssen einen weiten Umweg über Lannach fahren - voraussichtlich bis Ende November.

Foto © Jürgen FuchsGebratene Maroni
Der Herbst ist die Hauptsaison für Buschenschankbetreiber und Gastwirte entlang der Schilcherweinstraße sowie auf dem Reinischkogel: Deshalb ärgert sich Fritz Reich vom Gasthaus Klugveitl über eine Baustelle in St. Stefan ob Stainz, wegen der Busse nach Lannach umgeleitet werden: "Von irgend jemandem müssten wir Schadenersatz kriegen. Es ist nämlich wirklich katastrophal, wie viel Geschäft uns entgeht", so der Gastwirt. Begonnen wurde mit der Straßensanierung, die sich über einen Kilometer erstreckt, übrigens bereits Anfang September.
Maria Machater aus Gundersdorf ist mit Reich einer Meinung: "Die Chauffeure tun sich das nicht an, dass sie bis Lannach fahren und dann wieder über die Autobahn zu uns zurück", erklärt die Buschenschank-Betreiberin. Und Sabine Fuchs-Maierhofer vom Gasthof "Florlwirt" wundert sich: "Das kann es doch nicht geben, dass man ausgerechnet während unserer Hochsaison die Busse umleitet."
Aus dem Büro der zuständigen Verkehrs-Landesrätin Kristina Edlinger-Ploder (ÖVP) ist bezüglich der Sanierung und des Vollausbaus der Schilcherweinstraße in St. Stefan ob Stainz zu erfahren, dass die Arbeiten Mitte oder Ende November beendet sein werden. Rund eine Million Euro gibt man dafür aus. Wegen des Ärgers der Wirte heißt es lapidar: "Erfahrungsgemäß gibt es leider generell äußerst selten Bauzeitpläne, mit denen alle einverstanden sind."
Verständnis
Der Bürgermeister von St. Stefan ob Stainz, Ernst Summer, ersucht um Verständnis: "Löcher machen Lärm, und der Zustand der Straße war den Anrainern nicht mehr zumutbar. Dafür werden die Gäste dann eine Straße in bestem Zustand haben."








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