Ein Seriensieger und das "Goldmädl"
Marie-Christin Braunegg und Alois Stoiser holten Gold bei den ländlichen Reitern.
REITEN. Als steirische Festspiele entpuppten sich die Warmblut-Bundesmeisterschaften der ländlichen Reiter in Farrach. Die Reitsportler aus der Steiermark gaben bei den insgesamt sechs Entscheidungen den Ton an und sicherten sich vier Gold-, drei Silber- und sechs Bronzemedaillen.
Je ein Mal Gold (Mannschaft) und ein Mal Silber (Einzel) ging an einen "üblichen Verdächtigen" vom RFV Preding. Alois Stoiser prolongierte seinen Erfolgslauf auf dem siebenjährigen, in Schleswig-Holstein gezüchteten "Carolus S". Nach Gold bei der Landesmeisterschaft und Platz eins bei der Asvö-Meisterschaft durfte er somit auch im Aichfeld jubeln.
Als "Goldmädel" stellte sich in der Jugendklasse auch Marie-Christin Braunegg heraus. Das 14-jährige Reitsporttalent aus Saaz spielte auf "Sputnik" ihr ganzes Talent aus und bescherte ihrem Klub Reitclub Weinland in Leibnitz einen Bundesmeistertitel. Sie führte vor Julia Fichtner (RC Graz-Nord) und Corinna Kolb (RC Göttling) einen steirischen Dreifachsieg an. "Es war mein großes Ziel, die Goldmedaille zu gewinnen. Ich blieb in beiden Umläufen fehlerfrei und behielt auch im alles entscheidenden Stechen die Nerven. Es ist ein tolles Gefühl, Bundesmeisterin zu sein", sagte Braunegg.
Angefangen hat die Liebe zum Reitsport vor zehn Jahren beim Reit- und Fahrverein in Preding. Dass der Erfolg nicht von ungefähr kommt, bestätigt ihr Trainingseifer: "In den Ferien verbringe ich fast jeden Tag mit meinem Pferd. Während der Schulzeit trainiere ich zwei Mal pro Woche."
Eine Bronzemedaille gab es für ein weiteres Talent des RFV Preding. Laura Schönmaier sicherte sich in der Junioren-Kategorie die Bronze-Medaille.








