Luftballons sorgten für Großeinsatz
Man vermutete abgestürzten Paragleiter im Bezirk Deutschlandsberg und Rotes Kreuz, Feuerwehr, Polizei und ein Hubschrauber des Bundesministerium rückten aus - umsonst.

Foto © Rotes Kreuz DOKUteamDas Einsatzteam wurde nicht fündig
Augenzeugen meldeten am Samstag gegen 19:30 Uhr, dass ein Paragleiter in ein Waldstück in Teipl gestürzt wäre. Sofort wurden die Rettungskräfte alarmiert und binnen kürzester Zeit waren zwei Fahrzeuge des Roten Kreuz Stainz, die Feuerwehren Lannach und Blumegg-Teipl, die Polizei sowie ein praktischer Arzt vor Ort. Im unwegsamen Waldstück war vom Boden aus lediglich ein hellrotes Objekt in der Größe eines Fallschirms, in den Bäumen in ca. 25 - 30 Meter Höhe hängend, erkennbar.
Hubschrauber. Da tatsächlich der Absturz eines Paragleiters angenommen werden musste, wurde der Hubschrauber des Bundesministeriums für Inneres zur weiteren Abklärung aus der Luft angefordert. Zwischenzeitlich suchte die Feuerwehr die nähere Umgebung ab, die Sanitäter des Roten Kreuz bereiteten die Gerätschaften für eine Patientenversorgung vor.
Herzförmig. Die Entwarnung kam mit dem Eintreffen des Hubschraubers. Nach einem kurzen Erkundungsflug stellte sich heraus, dass es sich bei dem Objekt lediglich um eine größere Anzahl von Luftballons handelte, die sich in den Bäumen verfangen haben. Woher die herzförmigen Ballons stammen, ist nicht bekannt.









