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Zuletzt aktualisiert: 12.06.2008 um 13:17 UhrKommentare

Spitzen-Trinkwasser - der Hochschwab hat's

Nicht nur beeindruckende Zahlen und freundliche Worte, sondern auch heikle Themen kamen bei der Pressekonferenz anlässlich der Enquete "20 Jahre steirischer Wasserversorgungsverband" in Lannach auf den Tisch.

Gesprächspartner bei der Pressekonferenz (von links): LAbg. Erwin Dirnberger, Bürgermeister Rosenberger, Obmann Saurer, Helmut Nickl und Bürgermeister Niggas

Foto © LandespressedienstGesprächspartner bei der Pressekonferenz (von links): LAbg. Erwin Dirnberger, Bürgermeister Rosenberger, Obmann Saurer, Helmut Nickl und Bürgermeister Niggas

Bereits vor der Veranstaltung in der Lannacher Steinhalle hatte der Obmann des Steirischen Wasserversorgungsverbandes, Dipl.-Ing. Bruno Saurer gemeinsam mit seinem Stellvertreter Dipl.-Ing. Helmut Nickl, seines Zeichens Direktor des Geschäftsbereiches Wasser der Graz AG, dem Brucker Bürgermeister und Vorsitzenden des Steirischen Städtebundes Bernd Rosenberger, dem Präsidenten des Steirischen Gemeindebundes Bürgermeister LAbg. Erwin Dirnberger und dem Lannacher Bürgermeister Josef Niggas am 12. Juni zu einem Pressegespräch eingeladen.

Wasser vom Hochschwab. Spender von Trinkwasser edelster Qualität (Saurer: "Steirisches Wasser wurde im Wasserreport als bestes Trinkwasser Europas ausgezeichnet") ist und bleibt das Hochschwabmassiv. 90 Millionen Kubikmeter pro Jahr davon machen das sprichwörtlich exzellente Wiener Hochquellenwasser aus, 6,3 Millionen Kubikmeter fließen nunmehr bereits in den häufig unter Wassermangel leidenden Süden – eine Leitung durch den Plabutschtunnel macht es möglich. Nickl: "Fünfzehn Kilometer der geplanten Versorgungsleitung von Graz nach Hartberg haben wir bereits gebaut, Ende 2009 wird die gesamte Anlage fertig gestellt sein."

Wasser sparen, aber wie? Wasser sparen ist und bleibt angesagt, aber ganz so einfach ist das nicht. Zwar gehen rund 30 Prozent wertvolles Trinkwasser nur für Toillettenspülungen verloren, aber: die viel gepriesene Regenwasserspülung ist kein taugliches Allheilmittel. Zu groß ist die Gefahr, sind sich sämtliche anwesende Experten einig, dass beide Wasserkreisläufe miteinander in Berührung kommen. Einmal ein falsch gestelltes Ventil zwischen Regen- und Trinkwasserkreislauf und die Vermischung ist passiert.


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Heiteres und Besinnliches zum Thema Wasser – Filmschauspieler August SchmölzerFoto © Landespressedienst

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