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    Zuletzt aktualisiert: 03.03.2011 um 10:51 UhrKommentare

    "Provinzposse" um Fische

    Wer ist schuld am massiven Fischsterben im Wildbach? Weststeirische Fischer und ein Landwirt verkehren derzeit nur über ihre Anwälte.

    Beklagen ein Fischsterben im Wildbach: Fischereiaufseher Eugen Mihurko senior (r.) und junior (l.) mit Franz Schuster

    Foto © Thomas WieserBeklagen ein Fischsterben im Wildbach: Fischereiaufseher Eugen Mihurko senior (r.) und junior (l.) mit Franz Schuster

    Einen kuriosen Rechtsstreit gibt es im weststeirischen Wildbach: Eugen Mihurko, Fischereiaufseher im Gut Schloss Wildbach, und der Forstwirt Thomas Reinisch verkehren derzeit vor allem per Anwälte. Der Grund: Mihurko bezichtigt Reinisch, für ein Fischsterben im Wildbach und dem Zubringer Salleggbach verantwortlich zu sein. "Seit drei Jahren ist es eine Katastrophe. Der Wildbach ist bis Groß St. Florian verschmutzt, er ist trüb wie Kaffeesud." Schuld daran seien die Holzschlägerarbeiten im Forst von Reinisch. Durch das Holz werde der Salleggbach verlegt und in Folge der Wildbach verschlämmt. Der Schaden wird mit 6900 Euro beziffert. Diese Summe soll nun über die Anwaltskanzlei "Folk&Folk" eingeklagt werden.

    Aber: Laut Reinisch hat Mihurko kein Recht, am Salleggbach zu fischen. "Es deutet nichts darauf hin, dass er dort ein Fischrecht hat. Außerdem ist es mein Bach und wenn ich diesen verschmutze, ist dies mein Problem." Grundsätzlich sei für die Verschlämmung jedoch eine Firma aus Kalsdorf, die die Schlägereiarbeiten durchführte, haftbar. Reinisch schaltete die Deutschlandsberger Anwältin Marlies Folger ein. "Es ist eine kleine Provinzposse", meint Reinisch.

    Den Fischen und Teichwirten der Region ist aber nicht zum Lachen zumute: Denn neben der Bachverschmutzung setzen ihnen auch Vögel wie der Fischreiher zu. "Der Reiher holt alles raus", klagt Eugen Mihurko junior. "Es sind zwar Abschüsse genehmigt, aber die Vögel sind kaum zu erwischen", so der Fischerei-Sachverständige Franz Schuster. Ein Problem auch für den Teichwirt Roman Leger: "Wir hatten ein Hammerschlagwerk, ein Radio oder eine Vogelscheuche. Es half alles nichts. Die Vögel werden immer mehr."

    THOMAS WIESER

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